von: mediamag.at-Redaktion

Top 5 Filme aus Österreich

Die erfolgreichsten österreichischen Kinofilme

Welche heimischen Filmproduktionen waren in Österreich die erfolgreichsten? Wir haben Platz eins bis fünf für Sie.

Die Top 5 des österreichischen Films.
Foto: Alex LMX/iStock, Content Creation GmbH

Die Top 5-Reihung

Auf unserer Liste finden sich die erfolgreichen österreichischen Filmproduktionen, gereiht nach der Anzahl der Besucher in Österreich, seit Beginn der Kinobesuchsstatistik im Jahr 1982.

Platz 5: „Schlafes Bruder“

Die Romanverfilmung von Roman Schneiders gleichnamigen Buch „Schlafes Bruder“ wurde 1995 auf die großen Leinwände projiziert. Die tragische Geschichte des begabten Musikers Elias lockte insgesamt 307.345 Besucher in die Kinos.

Platz 4: „Echte Wiener – Die Sackbauer Saga“

Der Spielfilm „Echte Wiener – Die Sackbauer Saga“ kam 2008 ins Kino – und 372.788 gingen dorthin, um sich den Mundl-Streifen in Spielfilmlänge anzusehen, der an die österreichische Fernsehserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ anknüpft. Zu sehen bei den turbulenten Ereignissen rund um eine versuchte Familienzusammenführung, 30 Jahre nach dem Ende der Fernsehserie, ist neben Karl Merkatz in seiner Lebensrolle Edmund „Mundl“ Sackbauer, auch Kurt Weinzierl in seiner letzten Rolle als Onkel Vitus.

Platz 3: „Müllers Büro“

Die österreichische Filmkomödie „Müllers Büro“ von Niki List aus dem Jahr 1986 wurde allein in den heimischen Kinosälen 441.000 Mal angesehen. In der Krimiparodie sucht Privatdetektiv Müller den vermissten Freund einer Klientin. Auf der Leinwand zu sehen sind dabei u.v.a. Andreas Vitásek, Barbara Rudnik und Niki List selbst.

Platz 2: „Poppitz“

441.017 Kinobesucher gingen in Österreich in die Kinosäle, um die schwarze Urlaubs-Komödie „Poppitz“ der Regisseure Harald Sicheritz und Roland Düringer aus dem Jahr 2002 zu sehen. Starbesetzt mit Roland Düringer, Alfred Dorfer und Reinhard Nowak, geht es in dem österreichischen Spielfilm um den erfolgreichen Autoverkäufer Gerry Schartl, dem sich im Familienurlaub im All-Inclusive-Club urkomische Horrorszenarien bieten.

Platz 1: „Hinterholz 8“

Eine Adresse als Filmtitel, die mittlerweile zum geflügelten Wort für Bruchbuden und Abrisshäuser geworden ist: In der 1998 erschienen Komödie „Hinterholz 8“ träumen Herbert Krcal (Roland Düringer) und seine Frau Margit (Nina Proll) vom Eigenheim. Dabei können sie nicht ahnen, welche Problemlawine sie mit dem Kauf des Häuschens mit eben jener Adresse auslösen.

Die Bruchbuden-Komödie „Hinterholz 8“.
Foto: Hoanzl Vertrieb

Insgesamt 617.558 Kinobesucher hatte der Film der beiden Erfolgsregisseure Roland Düringer und Helmut Sicheritz allein in Österreich. Im gesamten deutschsprachigen Raum wird der Ansturm auf die Komödie mit heimischen Schauspielgrößen wie Alfred Dorfer, Lukas Resetaris, Wolfgang Böck, Eva Billisich, Herwig Seeböck, Maria Hofstätter, Karl Markovics, Andrea Händler u.v.m. mit ca. 800.000 beziffert.