von: mediamag.at-Redaktion

So heizen Sie richtig ein

Tricks für energiesparendes Heizen

Die Temperaturen fallen, die Heizkosten steigen. Das muss nicht so sein. Wer sparsam heizen will, muss nur einige Regeln befolgen. Smarte Technologien helfen dabei.

Kuschlige Wärme ohne Energieverschwendung.
Foto: iStock/Izabela Habur

Wenn es draußen stürmt und schneit, freut sich jeder über ein behaglich warmes Zuhause. Mit diesen Tricks lässt sich die Wohnung energieschonend heizen.

Jedem Zimmer sein Klima

Es ist nicht nur unnötig, sondern auch ungesund, wenn es im Schlafzimmer mehr als 18 Grad hat. Wir schlafen besser in kühler Umgebung. Wer es gerne warm hat, kann sich beispielsweise eine Heizdecke ins Bett legen. Bei Kindern gilt, dass der Schlafraum nie unter 16 Grad haben soll.

Im Wohnzimmer sollten die Temperaturen um die 20 Grad, im Kinderzimmer etwa bei 20 bis 21 Grad liegen. Besonders kuschelig haben es die meisten gerne im Bad, hier darf man die Heizung auch ruhig auf 24 Grad aufdrehen. Am WC kann es auch etwas kühler sein, 16 bis 18 Grad sind optimal. In der Küche sind 18 bis 20 Grad ausreichend.

Auch die richtige Kleidung spart Heizkosten.
Foto: iStock/franckreporter

Nebenräume wie Vorraum oder Abstellräume sowie Treppenhäuser können auf 15 bis 16 Grad erwärmt werden. Über Nacht, oder wenn keiner zuhause ist, kann überall die Heizung gedrosselt werden. Das spart Energie und Heizkosten. Man sollte Räume allerdings nicht zu sehr auskühlen lassen, damit erneutes Erwärmen nicht zu viel Energie verbraucht. Und: Auch ein paar dicke Wollsocken helfen beim Energiesparen.

Frischluft ist gesund

Wenn es in den Wohnräumen zu warm ist, wird die Luft schnell trocken. Darunter leiden die Einrichtung, die Pflanzen und der Mensch. Die trockenen Schleimhäute sind anfälliger für Bakterien und Viren, häufige Erkältungskrankheiten sind die Folge. Die optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen liegt zwischen 35 und 65 Prozent. Steuern lässt sich das durch regelmäßiges Lüften. Allerdings ist darunter nicht das ganztägige Kippen der Fenster zu verstehen, denn das ist nutzlose Energieverschwendung. Richtig gelüftet wird, in dem die Heizung abgedreht und die Fenster für ein paar Minuten ganz geöffnet werden.

Smarte Helfer

Moderne Heizungen und Heizungselemente denken für uns mit. Raumthermostate überwachen die Raumtemperatur und schalten bei Bedarf die Heizung ein oder aus. Mit der Programmierung erwartet uns morgens bereits ein angenehm warmes Badezimmer, und während der Nacht wird die Heizung gedrosselt, ohne dass wir uns darum kümmern müssen.

Raumthermostate regeln die Temperatur automatisch.
Foto: Devolo

Luftfeuchtemelder erinnern uns daran, wann es Zeit wird, zu lüften. Raumklimasensoren checken die gesamte Klimasituation in einem Raum und informieren über Luftfeuchte, Temperatur und Luftqualität.