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Was ist UHD-TV

Das Videoformat im Porträt

4K, UHD, UHDV: Rund um diese Begriffe, die allesamt verschiedene Auflösungen beschreiben, herrscht Verwirrung. Wir werfen heute einen Blick auf UHD-TV und erklären, was hinter dem Begriff steckt.

Missverständliche Signale

UHD (auch UHD-TV oder UHDV genannt) steht für „Ultra High Definition TV“. Dieser Begriff bezeichnet nicht nur einen, sondern gleich zwei Standards. Der erste, aktuell geläufigere Standard ist UHD-1: Das ist der Standard, der – eigentlich fälschlicherweise – auch als 4K bezeichnet wird. UHD-1 bietet eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. 4K, wie es eigentlich im Kino verwendet wird, setzt auf 4096 x 2160 Pixel. Aus Marketing-Gründen ist der Begriff 4K in die TV-Branche gerutscht und existiert dort parallel zu UHD-1, das nun zum Teil auch 4K UHD genannt wird. Um weiterer Verwirrung vorzusorgen, wurde gemeinsam mit UHD-1 auch UHD-2 standardisiert.

UHD wird zu neuen Standard.
Foto: PiotrAdamowitz/iStock

Der (über)nächste Schritt

UHD-2 (auch 8K genannt) bietet eine Auflösung von 7680 x 4320 Pixel. Das führt sowohl in der Länge als auch in der Breite zu einer viermal so feinen Auflösung und insgesamt 16-mal mehr Pixel als bei Full HD. Bis 8K ein weitläufig akzeptierter Standard ist, wird es allerdings noch etwas dauern: Mit den ersten Verbrauchergeräten wird nicht vor 2023 gerechnet. Wie es mit passenden Inhalten aussieht, lässt sich zu diesem Zeitpunkt kaum vorhersagen.

Die nächste Generation im Fernsehen.
Foto: Vertigo3d/iStock

Ein genauer Blick

Wer im Begriffs-Dschungel den Überblick behalten will, wirft am besten einen Blick auf die Auflösung des Geräts selbst und nicht auf die Bezeichnung des Fernsehers oder Bildschirms. So weiß man auf einen Blick, ob man es mit UHD, „echtem“ 4K oder doch einer ganz anderen Bildqualität (zum Beispiel 5K) zu tun hat.