von: mediamag.at-Redaktion

Ukraine gewinnt Eurovision Song Contest 2016

Jamala holt mit "1944" den Titel

Mit ihrem traurigen Song schafft es die ukrainische Sängerin Jamala am Samstagabend auf Platz 1. Österreichs Zoë konnte dank der vielen Zuschauerstimmen immerhin noch Platz 13 ergattern.

Ukraine gewinnt den Song Contest 2016
Foto: Andres Putting/COURTESY OF SVT AND EBU

Der dramatische Titel, den die Ukrainerin selbst geschrieben hat, erzählt die Geschichte ihrer Urgroßeltern, die von Stalin aus dem Krim vertrieben wurden. Sie holt damit den Wettbewerb zum insgesamt zweiten Mal in ihr Heimatland.

Spannung bis zum Schluss

Bis zuletzt blieb es am Samstagabend im "Globen", der Eurovision Song Contest 2016-Arena im schwedischen Stockholm, besonders spannend. Ein neues, zweiteiliges Stimmverfahren mit gleichberechtigtem Jury- wie Publikumsvoting ließ die Künstler, das Publikum vor Ort und die rund 200 Millionen Zuseher vor den TV-Bildschirmen bis zur letzten Punktevergabe mitfiebern.

Überraschungssieg

Es war ein Überraschungssieg: Prognosen hatten den Russen Sergey Lazarev, Dami Im aus Australien oder den Franzosen Amir auf dem Siegerpodest gesehen. Die zierliche Sängerin aus Down Under landete schließlich auf Platz zwei vor dem eigentlichen Favoriten aus Russland, der sich mit Platz drei zufrieden geben musste.

Die Siegerin des Eurovision Song Contest 2016

Zoë, die im Vorfeld von den Buchmachern auf einen Top-Ten-Platz eingestuft wurde, erzielte den beachtlichen 13. Rang. Interessant ist hierbei, dass die Zuschauer-Votings die österreichische Sängerin auf dem 8. Platz gesehen hätten, die Fachjury hatte ihr allerdings nur 31 Punkte zuerkannt. 

Für die 19-jährige ist das gute Abschneiden auf alle Fälle ein beachtlicher Erfolg. Auf mediamag.at verriet Zoë übrigens ihre fünf Allzeit-Favoriten beim Song Contest.