von: mediamag.at-Redaktion

Unser Alltag wird digital

Trends der CeBIT 2016

Wir laden unsere Urlaubsfotos in ein Facebook-Album, erledigen unsere Finanzen online und sogar die Einkaufsliste rufen wir aus dem Internet auf. Der Trend zur Digitalisierung des Lebens wird sich noch weiter fortsetzen, wie auf der diesjährigen Computermesse CeBIT deutlich zu sehen war.

CeBIT 2016
Foto: Deutsche Messe

Selbstfahrende Autos

Autos, die alleine einparken, die gibt es schon. Bald sollen Fahrzeuge aber noch einen evolutionären Schritt weitergehen – sie sollen selbst fahren. So könnten autonome Autos schon bald unser Straßenbild prägen. Schließlich bietet eine Verkehrslandschaft, die sich mehrheitlich aus miteinander vernetzten Fahrzeugen zusammensetzt, in der Theorie einen hohen Sicherheitsstandard. Fahrzeuglenker können getrost die Hände vom Steuer sinken lassen, das intelligente Auto übernimmt u.a. die Navigation, das Bremsen und das Energie-Management – schließlich sind die Fahrzeuge der Zukunft allesamt E-Autos.

Drohnen

CeBIT 2016
Foto: Deutsche Messe

Die CeBIT trägt dem Trend zu den unbemannten fliegenden Objekten mit dem „Dronemasters Summit“ Rechnung. Das Event ist gleichzeitig Konferenz, Flugshow und Drohnenrennen und soll alle Drohnen-Experten der Branche unter ein Dach bringen. Eine ganze Halle ist dem Thema gewidmet, was seine Wichtigkeit widerspiegelt. Die Bandbreite der Entwicklungen ist groß wie nie. Im Fokus stehen humanitäre Projekte, in denen Drohnen Flüchtlinge im Mittelmeer orten und versorgen, und auch Drohnen, die in schwierigem Gelände starten und landen können, um Medikamente in z.B. Erdbebengebiete zu transportieren.

Internet der Dinge

Schon bald wird ein sehr großer Teil unseres Lebens in der Cloud stattfinden. Auf der diesjährigen CeBIT sind heuer insgesamt 400 konkrete Anwendungsbeispiele der Digitalisierung und des Internets der Dinge zu sehen. „Studien erwarten, dass in vier Jahren 50 Milliarden Dinge mit dem Netz verbunden sind," erläutert CeBIT-Chef Oliver Frese. Dann wird unser Kühlschrank die fehlenden oder abgelaufenen Lebensmittel bestellen und wir können per App das Licht einschalten, um nicht eine dunkle Wohnung betreten zu müssen.

CeBIT 2016
Im Internet der Dinge bekommt auch der Kleider-Einkauf über den Webshop Normalität. Foto: Deutsche Messe

„d!conomy: join – create – succeed“

Die wirklich großen Herausforderungen stellen sich aber in der Wirtschaft, wie „d!conomy“, das Motto der diesjährigen CeBIT, klarstellt. Jetzt sind nämlich die Unternehmer gefragt, die sich durch die Digitalisierung verändernden Rahmenbedingungen anzunehmen. Es gilt u.a. Geschäftsmodelle, Produkte u.v.m. anzupassen. Treffen werden diese Veränderungen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.