von: mediamag.at-Redaktion

Kopfhörerkunde: In-Ear, On-Ear und Over-Ear

Wichtige Unterschiede kurz erklärt

Lautstärke, Umgebungsgeräusche, Tragekomfort und Einsatzgebiete: Diese Kriterien sollte man vor dem Kauf berücksichtigen.

Die wesentlichen Unterschiede bei In-Ear, On-Ear und Over-Ear-Kopfhörern.
Bild: martin-dm / iStock

In-Ear

Wie es der Name schon vermuten lässt, werden die kleinen In-Ear-Modelle in den Gehörgang des Ohres gesteckt. Der Vorteil: Die Kopfhörer sitzen auch bei Bewegung und Sport fest und fallen nicht so schnell heraus. Einige Modelle bieten zusätzliche Bügel, die hinter die Ohren gehängt werden und noch mehr Halt versprechen. In-Ears sind ideal für unterwegs – sie passen in jede Hosentasche. Aufgrund der festen Position im Ohr ermöglichen sie eine gute Basswiedergabe. Vorsicht gilt aber im Straßenverkehr: Umgebungsgeräusche sind bei hoher Musiklautstärke nur noch sehr schwer zu hören.

On-Ear und Over-Ear – die Bügelvariante

Die größeren Bügelkopfhörer werden am Kopf aufgesetzt und umschließen die Ohrmuschel zur Gänze. Sie zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Klangqualität aus. Die Geräte werden in On-Ears und Over-Ears unterschieden. Bei On-Ears liegen die Polster lediglich am Ohr auf. Einerseits kann so mehr Musik nach außen dringen, andererseits sind Umgebungsgeräusche selbst bei lauter Musik noch gut zu hören. Möchte man seine Lieblingssongs lieber in vollen Zügen genießen, wählt man ein Over-Ear-Modell. Hierbei umschließen die Polster das Ohr und dichten dabei sehr gut ab. Dadurch kann ein höherer Wiedergabedruck aufgebaut werden, wodurch Bässe sehr intensiv wirken. Man ist akustisch von seiner Umgebung abgeschirmt.