von: mediamag.at-Redaktion

Update für die Outlook-App

Frisches Design & neue Funktionen

Microsoft hat der beliebten Mail-App eine Frischzellenkur spendiert und u.a. die Benutzerführung sowie die Suche überarbeitet.

Neue Outlook-Funktionen sparen wertvolle Arbeitszeit.
Foto: Geber86/iStock

Account-Management

In der neuen Version macht es Outlook einfacher, mehrere E-Mail-Konten zu verwalten – z.B. können Gmail-Accounts besser in die App integriert werden. Die Icons der einzelnen Konten sind in einer zusätzlichen Seitenleiste an der linken Seite übersichtlich angeordnet und lassen sich mit einem Fingertipp auf das entsprechende Icon auswählen. Durch diesen Kunstgriff wirkt die Liste der einzelnen Ordner (Posteingang, Archiv etc.) gestrafft, und das Manövrieren innerhalb der App gestaltet sich viel einfacher.

Unterhaltungen

Auf diese Umgestaltung ist Microsoft sehr stolz: Sowohl optische als auch funktionelle Änderungen sorgen für bessere Orientierung – selbst in umfangreichen Konversationen. Wird eine Unterhaltung geöffnet, springt Outlook automatisch zur ersten ungelesenen Nachricht. Damit wird mühsames Scrollen durch bereits gelesene Elemente obsolet. Wertvolle Zeit spart auch das „Quick Reply“-Feature, das an die Kommentar-Funktion bei Facebook erinnert. Die Nachricht wird einfach in das Eingabefeld am unteren Ende des Bildschirms getippt und abgeschickt. Auf diese Weise behält man beim Verfassen der Nachricht die Unterhaltung weiter im Blickfeld.

Ausblick: neue Suche

In puncto Suchfunktion will Microsoft ebenfalls frischen Wind in die App bringen. Dank einer neuen, intelligenten Suche soll man schon bald E-Mails, Anhänge & Co. ohne großen Aufwand finden können – auch unterwegs. Dazu wird das Suchfeld in der gesamten App schnell und einfach erreichbar sein. Die Such-Engine wird von Microsoft „Graph“ unterstützt und soll schon während der Eingabe des Suchworts kontextbezogene Ergebnisse liefern – z.B. die Top-Kontakte auflisten.

Microsoft hat bereits damit begonnen, die Updates auszurollen, allerdings setzt das Unternehmen auf eine gestaffelte Auslieferung. Früher oder später sollten alle heimischen Outlook-Nutzer in den Genuss der neuen Funktionen kommen.