von: mediamag.at-Redaktion

Urlaubsfotos zum Angeben

Die bestens Tipps für Aufnahmen wie vom Profi

Ob Traumstrand, Berghütte oder City-Trip – was wäre der perfekte Urlaub ohne die dazugehörigen Erinnerungsfotos? Wer den eigenen Instagram-Account zum Glühen und die Kollegen im Büro zum Erblassen bringen möchte, sollte jetzt definitiv weiterlesen.

Urlaubsfotos zum Angeben
Foto: franckreporter / iStock

Foto-App hin, Retro-Filter her – wer Urlaubsfotos mit Wow-Effekt will, sollte auch im Jahr 2016 fotografieren können. Oder zumindest die wichtigsten Grundregeln kennen, die da lauten: Genau hinschauen, Zeit lassen uvm. Etwas ausführlicher sind die folgenden zehn Tipps:

1. Kenne dein Werkzeug

Auch wenn es dank Smartphone & Co. immer einfacher wird, gute Fotos zu machen, zahlt es sich immer noch aus, sich ein bisschen mit der Technik auseinanderzusetzen. Wichtig, auch wenn es erstmal keinen Spaß macht: Gebrauchsanweisung lesen. Oder auf Youtube nach Video-Tutorials für das eigene Kamera-Modell suchen.

2. Frühaufsteher werden

Wenn schon Urlaubsfotos, dann bitte ohne die obligatorischen Touristen in Unterleibchen und Badesandalen mit drauf. Am besten vermeidet man andere Menschen am Foto, indem man früh aufsteht und ganz einfach als erster vor Ort ist.

3. Schummeln – aber richtig

Die richtige Perspektive ist entscheidend, um ein Objekt ins richtige Licht zu rücken. Daher: Ruhig erst einmal um das Gebäude, das Sie fotografieren wollen, herumlaufen und den besten Blickwinkel suchen. Und dabei jedes Hilfsmittel nutzen: Mit einem Weitwinkelobjektiv wird das Objekt im Vordergrund dramatisch groß. Das ist vielleicht keine reale Abbildung – aber ein spannendes Foto.

4. Nehmen Sie sich Zeit

Viele Urlauber machen den Fehler, Landschaften und Sehenswürdigkeiten nur durch den Sucher ihrer Kamera zu sehen – statt sie einfach mal auf sich wirken zu lassen. Also: Kamera runter, und zuerst einmal schauen, hören, riechen und schmecken, sprich: den Ort auf sich wirken lassen.

5. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die beste Zeit für Outdoor-Aufnahmen ist stets bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang – da ist das Licht weicher. Auch bei Portraits sollte man auf die Tageszeit achten: Wenn die Sonne direkt von oben kommt, wirft sie Schatten, die Gesichter wirken härter und älter.

6. Buchen Sie die Aussicht, nicht das Bett

Wer es ernst meint mit den Urlaubsfotos, der bucht sein Hotel nicht wegen des tollen Buffets oder des großen Spa-Bereichs, sondern wegen der Aussicht. Wie man den besten Balkon oder die tollste Dachterrasse findet? Hotel auf Google Maps checken!

7. Stürzen Sie sich in die Nacht

Im Dunkeln lassen sich traumhafte Bilder machen, vor allem in Städten. Vorausgesetzt natürlich, man hat ein Stativ. Deshalb: Kaufen Sie sich ein stabiles, aber leichtes Kohlefaser-Stativ.

8. Nicht über Regen ärgern

Im Gegenteil! Ein grauer Himmel bietet – im Gegensatz zu einem klaren Sonnentag – ein gleichmäßiges, weiches Licht. Regentropfen bieten perfekte Motive. Regenbögen sowieso. Und dann auch noch die Spiegelungen auf Kopfsteinpflaster und Straßen!

9. Machen Sie blau

Viele Urlauber machen den Fehler, dass sie ihre Kamera kurz nach Sonnenuntergang wegpacken. Dabei beginnt dann die blaue Stunde, eine der besten Tageszeiten für perfekte Fotos. Der Kontrast zwischen blauem Himmel und dem gelben Schein der Großstadtlichter bietet perfekte Bedingungen. Und: Stativ nicht vergessen!

10. Unbedingt Daten sichern

Stellen Sie sich vor, die Kamera wird geklaut – und mit ihr alle bisher gemachten Fotos! So traurig der Verlust der Technik auch ist: Sie ist ersetzbar, Ihre Bilder sind es nicht. Deshalb: regelmäßig Bilder speichern – online oder auf externen Festplatten.