von: mediamag.at-Redaktion

Wann ist eine Küche smart?

Kochspaß mit App und Sprachsteuerung

Die Küche der Zukunft ist komplett auf den Menschen ausgerichtet. Wie einfachere Bedienung, schnellere Zubereitung und die Vernetzung aller Haushaltsgeräte das Kochen, Backen, Grillen und Garen erleichtern.

Per WLAN werden smarte Küchengeräte vernetzt.
Foto: KatarzynaBialasiewicz/iStock

Hinter dem Begriff „smarte Küche“ steckt die weitgehende Vernetzung von Haushaltsgeräten untereinander und die unkomplizierte (WLAN-)Verbindung zu den im Haushalt lebenden Menschen. Sie stehen im Fokus der „Internet of Things“-fähigen Geräte, die mittels Smartphone, Tablet oder Wearable gesteuert werden.

Algorithmen und Nutzergewohnheiten machen die smarte Küche zum selbstlernenden System.
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Die Lancierung immer mehr WLAN-fähiger Geräte treibt die Entwicklung der smarten Küche voran. Der User steuert per App oder Sprachsteuerung Kühlschrank, Herd, Geschirrspüler, Backofen oder auch Kaffeevollautomaten nach seinen individuellen Bedürfnissen. Schon heute kann mit Automatikprogrammen und einem digitalen Kochbuch der Spaß an der Speisenzubereitung erhöht werden. Ein positiver Nebeneffekt ist die Zeit- und Energieersparnis, die durch leistungsfähige Technologie, wie z. B. der Induktion bei Herden, entsteht.

WLAN-fähige Geräte und die Bedürfnisse der User machen die smarte Küche aus.
Foto: Samsung

Ein positives Beispiel ist Family Hub von Samsung: Der vernetzte Kühlschrank wird dank der Analyse von Nutzergewohnheiten und Algorithmen zum selbstlernendem System. In Zukunft kann er als Ernährungsmanager die Rezept- und Einkaufsplanung erleichtern, weil er die Vorlieben einzelner Familienmitglieder kennt.

„Seamless Life“ heißt das zukunftsträchtige Konzept bei Siemens. Der Hersteller gab auf der IFA 2018 spannende Einblicke in den vernetzten Haushalt und führte vor, dass die smarte Küche zum Greifen nah ist.