von: mediamag.at-Redaktion

Was bedeutet eigentlich VPN?

Alles über das sichere Netzwerk

VPNs sorgen für mehr Sicherheit bei der Datenübertragung. Aber was steckt hinter dem Begriff? Wir erklären, welche Technologie diesen Kommunikationsweg ermöglicht.

Mit VPN nur verschlüsselte Daten senden
Foto: gerenme/iStock

Die Abkürzung VPN steht für „Virtual Private Network“, was auf Deutsch „virtuelles privates Netzwerk“ bedeutet. Es beschreibt die Möglichkeit, durch das Internet einen sicheren Zugriff auf ein privates Netzwerk zu erlangen – von überall aus. Ein Beispiel: Ein Angestellter kann im Heimbüro oder unterwegs ebenso auf alle Daten und Programme des beruflichen Intranets zugreifen wie am Arbeitsort selbst.

VPN-Tunnel

Dank VPN-Verschlüsselung funktioniert das WWW wie ein direktes und damit sicheres Verbindungskabel oder ein direkter „Tunnel“ zwischen dem Home-PC und dem geschlossenen Firmennetzwerk. So können Dritte die übertragenen Daten nicht auslesen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Art der Internetverbindung – ob WLAN, Router, Mobilfunk etc. – genutzt oder welches Endgerät – Smartphone, Notebook, etc. – verwendet wird.

Sichere Datenübertragung mit VPN.
Foto: Geber86/iStock

Verschiedene Arten

Es gibt mehrere Arten von VPNs, aber zu den häufigsten zählen sogenannte IPSec- und SSL-VPNs. IPSec steht für „Internet Protocol Security“ und sorgt dafür, dass eine gesicherte Kommunikation über unsichere Netzwerke wie dem Internet möglich wird. Der User benötigt dafür ein spezielles Programm am Rechner, um sich am privaten Netzwerk einzuloggen. Sogenannte SSL-VPNs verwenden „Secure Socket Layer“-Protokolle, um mobilen Anwendern einen sicheren Remote-Zugriff auf ein privates Netzwerk zu geben. Sie funktionieren über eine Verbindung im Browser.