von: mediamag.at-Redaktion

Was ist eigentlich ein Watchface?

Die persönliche Note der Smartwatch

Für Technik-Freaks sind sie vermutlich die beste Erfindung, seit es Klingeltöne und Hintergrund-Fotos gibt: Die Rede ist von den Watchfaces moderner Smartwatches. Doch was steckt hinter diesem Phänomen?

Was ist eigentlich ein Watchface?
Foto: Apple Inc.

Zu Beginn die Basics: Zusammengesetzt aus den Begriffen „Watch“, englisch für „Uhr“, sowie „Face“, ursprünglich der englische Begriff für „Gesicht“, steht „Watchface“ für das digitale Ziffernblatt, das auf den Bildschirmen moderner Smartwatches dargestellt wird. Meist wird dabei ein Ziffernblatt traditioneller Chronometer bzw. Analoguhren simuliert. Doch es geht auch individueller. Je nach persönlichem Geschmack und Vorlieben lassen sich Smartwatches wie die „Apple Watch 3“, die „Gear S3“ von Samsung oder die „Huawei Watch 2“ optisch fast nach Belieben verändern. 

Die praktisch unbegrenzten Möglichkeiten von Watchfaces.
Foto: Samsung

Perfekte Illusion

Die Hersteller gehen damit auf den Wunsch der User ein, das Aussehen und mitunter auch die Funktionen des dargestellten Zifferblatts mit wenigen Klicks an die jeweilige Stimmung, die Tageszeit oder den jeweiligen Anlass anzupassen. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt: Ob Mondphasen, Fitness-Funktionen oder einfach nur das Image eines teuren Chronografen – heruntergeladen wird, was gefällt. Vor allem den immer höher auflösenden Displays der Smartwatches ist es zu verdanken, dass sich die verschiedenen Design auch bei genauerem Hinsehen kaum noch von den mechanischen Vorbildern unterscheiden.

Qual der Wahl

Kein Wunder, dass die am weitesten verbreiteten Smartwatch-Betriebssysteme „watchOS“ für die Apple Watch bzw. „Android Wear“ von Google für eine ganze Reihe anderer Hersteller vom Start weg unzählige verschiedene Smartwatches vorinstalliert haben – und noch viel mehr über die dazugehörigen Stores heruntergeladen werden können.