von: mediamag.at-Redaktion

Was ist ein Photowalk?

Fotografieren in der Gruppe

Sich mit Gleichgesinnten und einem erfahrenen Fotografen auf die Motivpirsch zu begeben, bringt neue Ideen und Erfahrungsaustausch.

Photowalks verbinden einen Spaziergang mit dem Fotografieren.
Foto: Barcin/iStock

Eine Stadt, die Natur oder ein Fotografie-Genre mit der Kamera oder einem Smartphone zu erobern, ist an sich schon ein Erlebnis. Bei einem Photowalk passiert das auf einer vorgegebenen Route innerhalb einer Gruppe von Fotografie-Fans unter Anleitung eines erfahrenen Fotografen.

Photowalks sind soziale Events, wo Erfahrungen rund ums Fotografieren ausgetauscht werden.
Foto: South_agency/iStock

So funktioniert's

Am Photowalk nimmt man mit seiner eigenen Kamera teil – egal, ob Spiegelreflex-, Kompakt- oder Analogkamera. Am vereinbarten Treffpunkt lernt man die anderen Teilnehmer kennen. Meistens ergeben sich schnell interessante Gespräche und Fachsimpelei. Die Events haben sozialen und gemeinschaftlichen Charakter und sollen Menschen verschiedener Altersklassen und Gegenden zusammenbringen.

Meistens gibt es ein Fotothema als Leitmotiv wie z.B. Stadt- und Architekturfotografie. Ob die Fotos danach nur zur eigenen Verwendung zur Verfügung stehen, in eine eigene Cloud geladen oder z. B. auf Flickr veröffentlicht werden, hängt von der individuellen Vereinbarung ab.

Scott Kelby’s WorldWide Photowalk bewegt jedes Jahr am 1. Samstag im Oktober die fotografierfreudigen Massen.
Foto: solidcolours/iStock

Wo finden Photowalks statt?

Will man in seiner Nähe einen Termin finden, kontaktiert man am besten regionale Fotoclubs.

Scott Kelby hat vor zehn Jahren den WorldWide Photowalk ins Leben gerufen, der weltweit am 1. Samstag im Oktober stattfindet.

Christian Iberer ist ein Fotograf, der seit 2014 Photowalks veranstaltet.