von: mediamag.at-Redaktion

Was ist eine IP-Adresse?

Die Anschrift Ihres Devices im Netz

In den beinahe unendlichen Weiten des Netzes grenzt es an ein kleines Wunder, dass alle Datenpakte dort ankommen, wo sie auch hinsollen. Einen wichtigen Anteil tragen IP-Adressen bei, die für Ordnung auf der Datenautobahn sorgen.

IP-Adressen helfen bei der Vernetzung und Kommunikation von Computern.
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Anschrift

IP-Adressen sind praktisch Identifikationsnummern, die verschiedene Devices kommunizieren lassen. IP-Adressen sorgen dafür, dass Daten in einem IP-Netzwerk dorthin kommen, wo sie auch hinsollen. Zu diesem Zweck wird eine sogenannte „IP-Adresse“ vergeben. Eine IP-Adresse ist eine Reihe von vier (oder sechs) maximal drei Ziffern langen Zahlen, die durch einen Punkt getrennt sind (Format: xxx.xxx.xxx.xxx). Mit der IPv4-Technologie, die vier Zahlen verwendet, können somit theoretisch 4,3 Milliarden IP-Adressen vergeben werden.

Vernetzung ist heutzutage besonders wichtig.
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Platzmangel

Damit der Quell an möglichen IP-Adressen nicht versiegt, hat man schon 1998 das IPv6-Format standardisiert, welches statt 4,3 Milliarden Adressen ganze 340 Sextillionen Adressen vergeben kann. Um diese Menge etwas vorstellbarer zu machen: Man kann mit IPv6 jedem Quadratmillimeter der Erdoberfläche 600 Billiarden IP-Adressen zuweisen. Das sollte dann doch für einige Zeit reichen.