von: mediamag.at-Redaktion

Wasserfeste Technik

Wie geschützt sind unsere Geräte wirklich?

Wasserdicht? Vor Spritzwasser geschützt? Oder nur wasserabweisend? Ob ein Smartphone, ein Lautsprecher, eine Kamera oder eine Hülle für den Laptop lediglich ein paar Tropfen abhält oder ganz und gar dicht gegen das kühle Nass ist, zeigt die Schutzklassen-Definition.

Wasserfeste Technik
Foto: Swissmediavision/iStock

Allerdings ist es bei dem Dschungel an Bezeichnungen manchmal nicht einfach, den Durchblick zu behalten. Wer aber seine Digitalkamera auch unter Wasser verwenden möchte, sollte natürlich wissen, ob und wie gut die Technik tatsächlich vor H20 geschützt ist.

IP-Zertifizierung

Das kann man an der sogenannten IP-Zertifizierung erkennen, also der „International Protection Marking“. Dieser Code zeigt an, wie stark das Gerät gegen äußere Einflüsse geschützt ist. Sollte diese Zahl zweistellig sein, also z.B. IP 67, gibt die erste Ziffer (von 0-6) den Grad an Schutz gegen Fremdkörper an, also beispielsweise gegen Staub. 

Technik geschützt
Foto: cherzoff/iStock

Wasserschutz von 0 bis 8

Die zweite Zahl zeigt den Wasser- und Feuchtigkeitsschutz (von 0-8) an. 0 bedeutet kein Schutz, 2 bedeutet Tropfwasserschutz, 4 heißt, dass das Gerät allseitigen Spritzwasserschutz hat, während 7 definiert, dass ein Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen besteht. Erst mit 8 gibt es Schutz bei dauerndem Untertauchen.  

Galaxy S7

Wasserfestes Handy
Foto: Samsung

Das Smartphone Galaxy S7, zum Beispiel, wird mit IP 68 gekennzeichnet, und ist damit sowohl staubdicht als auch gegen das dauerhafte Eintauchen in Wasser gesichert. 

Hier geht es zu einer Auswahl an wasserdichten Handys, Digital- und Videokameras sowie Lautsprechern und Zubehör.