von: mediamag.at-Redaktion

Wearables für Frauen

So müssen die Tracker ticken

Smartwatches und Aktivitäts-Tracker liegen derzeit enorm im Trend, auch bei Frauen. Doch wie müssen Wearables funktionieren, um bei Frauen auch wirklich zu punkten?

So müssen die Tracker ticken
Foto: Fitbit

Kleine Alleskönner

Vor rund 30 Jahren brachte Casio erstmals eine Uhr mit Digitalanzeige auf den Markt. Jetzt machen die Zeitmesser am Handgelenk einen weiteren evolutionären Schritt: Sie werden smart. Heute fließen nicht nur Fitnessdaten über das Handgelenk, auch E-mails, SMS u.Ä. werden über Wearables gelesen. Ein Drittel der Benutzer nimmt sogar Anrufe damit entgegen. Selbst Wetterinfos und Verkehrsmeldungen bilden keine Ausnahme.

Zauberwort "Wohlbefinden"

Insgesamt gelten Smartwatch & Co. noch immer als Männerdomäne. Die Selbstvermessung und das Erreichen von selbst gesetzten Zielen und Werten liegen in der männlichen Natur. Für Männer muss ein Wearable vor allem praktisch sein und über die benötigten Funktionen verfügen, z.B. über GPS oder einen virtuellen Partner.

Warum Frauen bislang weniger auf Wearables angesprungen sind, liegt vor allem darin, dass sie „Gesundheit“ nicht alleine über körperliche Fitness definieren. Laut einer aktuellen Studie von Saatchi & Saatchi Wellness denken 76 Prozent bei dem Begriff zuerst an emotionales Wohlbefinden und erst in zweiter Linie an ihren Körper. So hat sich bislang nur ein Drittel eine Smartwatch oder einen Fitness-Tracker zugelegt.

Form und Funktion

Die Funktionen der Geräte stehen auch bei Frauen im Vordergrund, wenngleich das Design ebenfalls eine kaufentscheidende Rolle spielt, wie in einer aktuellen Studie von Fittkau & Maaß erhoben wurde. Wichtig ist vor allem die Anbindung an Social Media, denn Frauen trainieren lieber in der Gruppe als alleine. Es ist ihnen wichtig, über ihr Training zu berichten und die Ergebnisse zu teilen – schließlich ziehen sie daraus neue Motivation.

Wearables im Überblick

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