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Was ist eigentlich das Internet der Dinge?

Das müssen Sie über das IoT wissen

Immer öfter lesen und hören wir vom „IoT“. Die Abkürzung steht für „Internet of Things“, also „Internet der Dinge“. Vereinfacht gesagt: Im IoT vernetzen sich nicht nur normale Computer, sondern alle möglichen Objekte – vom Kühlschrank bis zum Drucker.

PC oder Laptop und ein Webbrowser – so haben die meisten von uns „das Internet“ verinnerlicht. Man surft auf Homepages oder nutzt Webservices über den Rechner. In den vergangenen Jahren sind mobile Devices dazugekommen. Doch auch wenn wir Applikationen (Apps) nutzen, passiert das über einen Webbrowser. Schön langsam breitet sich das Internet aber auch in anderen Dingen aus.

Nicht nur PC oder Smartphone „können Internet“ ­– Möbel, Autos, Haushaltsgeräte, sogar ganze Häuser (Stichwort: Smart Home) können sich vernetzen. Diese Verknüpfung von realen, angreifbaren Objekten mit der virtuellen Welt wird als „Internet der Dinge“ bezeichnet.  

Die Zukunft ist jetzt

Nach der Mechanisierung, der Massenproduktion und der Automatisierung stecken wir jetzt in der „4. Phase der industriellen Revolution“, die unter dem Begriff Vernetzung zusammengefasst werden kann. Hier spielt das „Internet der Dinge“ eine entscheidende Rolle. Praktisch unbegrenzt viele Geräte können sich im „IoT“ verbinden, Messergebnisse liefern und diese automatisch übertragen.

Durch die Vernetzung wachsen sie über ihren alltäglichen Gebrauchswert hinaus. Beispiele gefällig? Herzschrittmacher sammeln Daten und schicken sie zum Arzt, Küchen fertigen Einkaufslisten an, und Autos informieren die anderen Verkehrsteilnehmer über Straßenbedingungen. Bis zum Jahr 2020 könnten schon mehr als 30 Milliarden Produkte Teil des „IoT“ werden.