Ratgeber / Wohnen

Wie funktionieren Tageslichtlampen?

Diese Technologie steckt in den Leuchten

Die meisten haben bereits von Leuchtmitteln gehört, die dem Licht der Sonne ähnlich sind und damit eine positive Wirkung auf Menschen haben können. Wir erklären, wie diese Lampen funktionieren.

Tageslichtlampen und Lichttherapie gelten als einfaches Mittel gegen Winterblues und saisonal bedingte Stimmungstiefs. Im Artikel „Mehr Energie mit Tageslichtlampen“ haben wir bereits darüber berichtet – und geben im Beitrag „Tageslicht-Lampen im Vergleich“ einen kleinen Leitfaden, in dem wir zeigen, wie Sie das passende Gerät finden.

Tageslichtlampen imitieren das Sonnenlicht
Foto: narinbg/iStock

Technologie dahinter

Eine sogenannte Tageslichtlampe verfügt – im Gegensatz zu einer „normalen“ Leuchte – über ein auch in der Natur vorzufindendes Lichtspektrum. Es strahlt mit einer sogenannten Farbtemperatur von 5000-6600 Kelvin, gibt also viele Farbanteile wieder, wie sie auch im Sonnenlicht zu finden sind. Zum Vergleich: Eine 100-Watt-Glühbirne leuchtet mit 3000-3300 Kelvin, eine Energiesparlampe mit ca. 2300 Kelvin.

Mit anderen Worten: Mit diesem speziellen Leuchtmittel hat man (beinahe) das helle Licht der Mittagssonne im Raum.

Eine sogenannte Vollspektrum-Tageslichtlampe strahlt sogar Licht aus, dass dem Sonnenlicht zu 96 Prozent ähnlich ist. Es enthält neben den sieben Farben des natürlichen Lichtspektrums auch Infrarot- und UV-Strahlung. Produziert wird es durch eine Mischung aus Phosphaten und Edelgasen, einer besonderen Glaskolbenbeschichtung und einem speziellen Quarzglas für die Röhre bzw. die Birne.

Therapie mit Tageslichtlampen
Foto: Rocky89/iStock

Licht als Therapie

Viele Menschen sehen wenig Tageslicht – besonders im Winter. Das führt nicht nur zu Verstimmungen, sondern kann sogar gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. Für den Hausgebrauch gibt es deshalb Tageslichtlampen zum Einsatz als Lichttherapie, die Abhilfe schaffen können. Sie hemmen so die Ausschüttung des körpereigenen Hormons Melatonin. Denn: Produziert der Köper zu viel davon, fühlen sich Menschen müde und leiden unter abgeschlagener Stimmung. Eine sogenannte „Lichtdusche“ pro Tag kann hier schnell Abhilfe schaffen. 

Tageslichtlampen im Büro
Foto: shironosov/iStock

Als Beleuchtung

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch „normale“ Schreibtischlampen und Glühbirnen bzw. LED-Lampen, die tageslichtähnliches Licht ausstrahlen. Das fördert zum Beispiel in den dunklen Herbst- und Wintermonaten die Konzentration am Arbeitsplatz.