von: mediamag.at-Redaktion

Wie funktioniert eigentlich NFC?

Mehr über den sicheren Funkstandard

Ihr Handy „kann“ NFC – aber Sie können nichts mit diesem Begriff anfangen? Wir erklären, was hinter dieser Datenübertragungstechnik steckt.

NFC: Bezahlfunktion am Handy
Foto: andresr/iStock

„Near Field Communication“ heißt auf Deutsch „Nahbereichs-Kommunikation“. Darunter versteht man einen Funkstandard, der ähnlich wie WLAN und Bluetooth ebenfalls zur drahtlosen Datenübertragung auf kurzen Distanzen genutzt wird – in diesem Fall bis zu maximal vier Zentimetern weit. Das ist auch der größte Vorteil: Durch die notwendige Nähe der beiden Geräte, die miteinander kommunizieren, gilt NFC als relativ sicher, schließlich können digitale Langfinger nicht aus der Ferne zugreifen.

NFC-Fahrschein
Foto: franckreporter/iStock

Zahlfunktion

NFC wird derzeit hauptsächlich beim bargeldlosen Zahlen eingesetzt. Geräte wie beispielsweise Smartphones und Bankomat-Terminals, die im Frequenzband 13,56 MHz mit bis zu 424 kbit/s Informationen austauschen können, müssen über einen entsprechenden, integrierten Chip verfügen. Dieser muss zuvor am Handy aktiviert werden, um einsatzfähig zu sein.

Werbung und Tickets

Die Technologie kann aber auch zur einfachen Übertragung anderer Daten eingesetzt werden, zum Beispiel für das Versenden von Adressen und Fotos. Auch die Werbeindustrie hat diese Art der Kommunikation für sich entdeckt und nutzt sie zur Informationsübermittlung mittels sogenannter Tags. Solche können beispielsweise in ein Werbeposter integriert werden, Ticket-Daten direkt aufs Handy schicken, als Fahrausweis oder als Schlüsselersatz dienen.