von: mediamag.at-Redaktion

Zahnpflege: Tausch der Aufsteckbürsten

Mindestens vier Mal pro Jahr

Werden Zahnbürsten zu lange verwendet, leidet die Reinigungsleistung. Zwischen den Borsten sammeln sich Bakterien und abstehende Enden können das Zahnfleisch verletzen.

Die Aufsteckbürsten elektrischer Zahnbürsten sollten mindestens vier Mal pro Jahr getauscht werden.
Foto: KonstantinMaslak/iStock

1. Regelmäßiger Tausch

Mindestens alle drei Monate sollte die Zahnbürste gewechselt werden, rät die österreichische Ärztekammer. Ruhig öfter kann das z. B. nach Krankheiten oder einer Erkältung passieren. Auch Herpesinfektionen oder Zahnfleischentzündungen können die Vermehrung von Mikroben (Bakterien, Viren und Pilze) auf den Aufsteckbürsten fördern.

2. Wirkungsverlust von abgenutzten Aufsteckbürsten

Die Reinigungswirkung von abgenutzten Borsten lässt nach. Durch auseinander stehende Borsten oder ausgefranste Enden kann das Zahnfleisch verletzt werden. Praktische Nachfüllpackungen in verschiedenen Härtegraden z. B. von Philips oder Oral-B sorgen dafür, dass immer Ersatz zuhause ist.

Strapazierte Aufsteckbürsten erhöhen die Karies-Gefahr.
Foto: Oral-B

3. Erhöhte Kariesgefahr

Werden Aufsteckbürsten nicht regelmäßig (mindestens 4 Mal pro Jahr) gewechselt, können sich auf der größeren Oberfläche ausgefranster Borsten mehr Bakterien anlagern, wodurch die Kariesgefahr steigt. Deshalb sollten Zahnbürsten – egal, ob mechanische oder elektrische – nie mit anderen Personen geteilt werden.

4. Routine beim Wechsel der Aufsteckbürste

Um nicht auf das Erneuern alter Bürstenköpfe zu vergessen, könnte man sich einen bestimmten Rhythmus angewöhnen. Ideal wäre z. B. jeder 1. eines geraden Monats. So stellt sich Routine wie beim täglichen Zähneputzen an. Diese lautet: 2 Mal täglich 2 Minuten, am besten morgens und abends.