Mobiles Leben / Unterwegs

Zeitreise ins Jahr 2003: Skype geht online

Die Entwicklung des Videochat-Dienstes

Mit 300 Millionen aktiven Usern ist „Skype“ der meistgenutzte Instant-Messaging-Dienst, wenn es um Videochats und -telefonie geht. Wir zeigen Ihnen die Entwicklung von 2003 bis heute.

Mit der Möglichkeit, kostenlos über große Distanzen hinweg miteinander per Video- und Sprachtelefonie in Verbindung zu bleiben, machte „Skype“ schon im ersten Jahr zu einem Riesenerfolg: Bereits innerhalb weniger Monate verzeichnete der Dienst 3,3 Millionen Downloads.

Privater Chat mit Videotelefonie.
Foto: Microsoft

2003 entwickelt

Janus Friis und Niklas Zennström gründeten im April 2003 die Firma Skype Technologies und entwickelten mit einem Team „Skype“, die globale Plattform für Internettelefonie. Beide Skandinavier und ihre estnischen Programmierer waren zuvor durch die Musiktauschbörse „Kazaa“ bekannt geworden. Eigentlich sollte das Projekt ursprünglich „Sky peer-to-peer“ heißen, was auf „Skyper“ verkürzt wurde. Diesen Namen gab es allerdings bereits, und so wurde kurzerhand das „r“ weggelassen.

Bereits zwei Jahre später wurde das Unternehmen für einen Milliardenbetrag an eBay verkauft. 2011 verzeichnete der Dienst bereits 560 Millionen Nutzer, 2011 wurde die Firma von Microsoft übernommen. Heute, rund 14 Jahre nach der Gründung, zählt sie rund 300 Millionen aktive User pro Monat.

Teilen mit anderen Diensten ist wieder möglich.
Screenshot: Content Creation GmbH/Skype

Die Funktionen

Mittlerweile wird der Dienst nicht nur privat, sondern auch gerne für Firmen mit Fern- bzw. Tele-Arbeitsplätzen genutzt, denn per „Skype“ sind Videokonferenzen, Instant-Messaging, Dateiübertragung und Screen-Sharing möglich. Außerdem können User ein Guthaben erwerben, um dann via „Skype“ Festnetz- und Mobiltelefone anzurufen bzw. von ihrem Smartphone aus zu telefonieren. Zudem gibt es einige Erweiterungen, wie beispielsweise „Skype Translator“, der eine automatische, simultane Übersetzung eines Videochats oder Telefonats in acht verschiedenen Sprachen ermöglicht.