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Polar „M600“: Sechs LEDs erfassen den Puls

Sport-Uhr setzt auf optische Messung

Let there be light: Die Herzfrequenz wird auf der neuen Smartwatch des finnischen Unternehmens Polar mit sechs grün leuchtenden LEDs gemessen.

Die Sport-Uhr von Polar setzt auf  optische Messung
Foto: Geber86/iStock, Polar

Optischer Herzfrequenz-Sensor, komplett wasserdicht und alle beliebten Polar-Features, wie z.B. GPS und Workout-Programme: die „M600“ hat alles, was man von einem digitalen Trainingsbegleiter erwartet.

Mehr LEDs für mehr Genauigkeit

Es können nie ausreichend viele Sensoren verbaut sein: Diesen Schluss könnte man bei der näheren Betrachtung der neuen „M600“ von Polar ziehen. Ganze sechs LEDs sind dort verbaut und sammeln die aktuellen Puls-Messdaten ein. Zum Vergleich: Garmins „vívosmart HR+“ setzt auf drei Leuchtdioden.

Wie funktioniert die Messung?

Bei optischen Verfahren wird das Blutvolumen gemessen, das durch die Gefäße am Handgelenk fließt. Dazu ist, neben den LEDs, auch noch ein „optoelektronischer“ Sensor in der Uhr verbaut. Pulsschläge verändern die Blutmenge, die durch die Arterien gepumpt wird, daher ändert sich auch die Lichtmenge, die aus dem Arm an den Sensor reflektiert wird. Aus diesen Messdaten kann die „M600“ die Pulsschläge berechnen – und anzeigen.

Die Herzfrequenz wird allerdings nicht rund um die Uhr aufgezeichnet, die Sessions müssen händisch gestartet werden.

Vielseitiger Begleiter

Neben der Herzfrequenz zeichnet die „M600“ noch viele weitere wichtige Daten auf, wie z.B. Schritte, Kalorien oder Schlafdauer. Weiters sind alle essentiellen Sensoren an Bord, wie z.B. für Beschleunigung oder Umgebungslicht.

Außerdem darf die schlaue Uhr mit in den Pool: Dank ihres wasserdichten Gehäuses kann die Smartwatch auch das Schwimmtraining live mitverfolgen. Als Betriebssystem hat die „M600“ Android Wear an Bord, die Kommunikation erfolgt entweder über Bluetooth oder WLAN.

 

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