von: mediamag.at-Redaktion

Weihnachten: Resteküche deluxe

Kreatives aus Weihnachtsmenüresten

Meistens hat man es beim Aufkochen zu den Feiertagen besonders gut gemeint und konnte beim besten Willen nicht alles aufessen. Wir liefern die Ideen für hochwertige Weiterverarbeitung.

Resteküche deluxe: Aus dem Weihnachtsmenü entstehen neue Speisen.
Foto: saquizeta/iStock

Allen, denen das Gefühl der Übersättigung rund um die festliche Zeit fremd ist, möchten wir an dieser Stelle herzlich gratulieren. Traditionell ist es bei den meisten von uns wohl eher so, dass man sich ordentlich den Bauch voll geschlagen hat und immer noch einiges an Köstlichkeiten in Pfannen und Töpfen zu finden ist. Wir finden, dass alles, was mit viel Liebe gekocht wurde, viel zu schade ist, um weggeworfen zu werden.

Abwechslung begeistert

Nachdem wir uns aber nicht gerne immer wieder das gleiche auftischen lassen, wollen wir köstliche Alternativen zum schnöden Aufwärmen aufzeigen. Außerdem sind die Variationen mit selbstgemachtem Teig eine schöne Beschäftigung für alle Familienmitglieder. Durch das Kneten und Riechen frischer Düfte werden alle Sinne angesprochen und die gemeinsame Zeit sinnvoll genützt.

Spiegeleier sind das ideale Topping dazu.
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Am Tag danach: Bauernfrühstück

In den Ferien wird gerne mal lange ausgeschlafen. Da darf es morgens dann ruhig deftig zugehen. Übriggebliebene Bratenstücke, Knödel, Erdäpfel, Zwiebel, eventuell auch Speck und Paprika werden schnell und unkompliziert zu einem Bauernfrühstück in der Pfanne gebraten. Wer will, setzt noch eins mit Spiegeleiern und Schnittlauch drauf.

Ganslravioli sind das perfekte Restessen nach Weihnachtsgans mit Rotkraut und Knödel.
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Zum Einfrieren: Ganslravioli

Eine Speise, die sich gut für später vorbereiten lässt, weil sie sich perfekt zum Einfrieren eignet, sind Ravioli.

Dazu werden 300 g griffiges Mehl, 3 Eier, 70 ml Olivenöl und eine Prise Salz zu einem Teig verknetet. Ist er zu fest, erreicht man mit einem Schuss Wasser Geschmeidigkeit. Auf einer bemehlten Fläche wird der Teig in Form eines Rechtecks ausgerollt, das man in zwei Hälften teilt. Eine Hälfte wird mit Ei bestrichen.

Darauf wird in kleinen Häufchen die vorbereitete Fülle aus kleingeschnittenem Gänsebraten, Zwiebel und Gewürzen gesetzt. Danach wird die zweite Hälfte darüber gelegt und der Teig um die Füllung herum festgedrückt. Zum Schluss werden ca. 5 cm große Rechtecke ausgeschnitten.

Aus Resten des Weihnachtsessen können Fisch- oder Rotkraut-Gyoza entstehen.
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Frischer Geschmack im Asia-Style: Fisch- oder Rotkraut-Gyoza

Glücklich ist, wer eine Nudelmaschine zuhause hat: Damit kann der Teig für die beliebten Asiapäckchen flach ausgewalzt werden.

Dazu wird die neue Heimat von Karpfen oder Rotkraut kreisförmig ausgestochen, gefüllt, in der Mitte zusammengeklappt und faltig verschlossen.

Tipp: YouTube-Videos können hier hilfreich sein.

Zutaten Gyoza-Teig

  • 250 g Dinkelmehl
  • 125 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz

Zubereitung

Die Teigtaschen werden zuerst an der Unterseite in der Pfanne mit Öl angebraten, bis sich eine goldbraune Kruste bildet. Danach wird etwas Wasser nachgegossen und die Gyozas für einige Minuten mit geschlossenem Deckel gedämpft.

Serviert wird mit Sojasauce und Reisessig. Garniert werden kann mit geröstetem Sesam und gehackten Frühlingszwiebeln.

Aus Keksresten kann man Lebkuchen-Tiramisu, Vanillekipferl-Parfait oder Spekulatius-Cheesecake machen.
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Hauch von Neuem: Süßes aus Keksresten

Gegen Ende Dezember könnte es auch so weit sein, dass man Vanillekipferl, Lebkuchen & Co. nicht mehr sehen, geschweige denn naschen, kann. Auch hier bieten sich unzählige Möglichkeiten, Neues zu schaffen. Wie verlockend klingt beispielsweise Lebkuchen-Tiramisu für Sie? Oder Vanillekipferl-Parfait? Vielleicht sind Sie auch mehr der Spekulatius-Cheesecake-Typ?

Wer hingegen gerne auf schnelle Lösungen setzt, kann mit Schokokeksbröseln dem Frühstückssmoothie zu besonderer Cremigkeit verhelfen.

Für Silvester könnten zwei süße Klassiker aus Keksresten erwachsen: Punschkrapferl und Rumkugeln.