von: mediamag.at-Redaktion

6 Tipps für ein langes Geräteleben

So schonen Sie Ihre Haushaltsgeräte

Damit Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine und Co. möglichst lange ohne Störungen funktionieren, sollte man ein paar praktische Tipps beachten.

Praxis-Tipps: So leben Haushaltsgeräte lange.
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Geräte schonen

Egal, ob Neugerät oder bewährter Haushaltshelfer: Waschmaschinen, Kühlschränke und Co. sind vom Hersteller für einen vieljährigen Einsatz konzipiert worden. Damit die Geräte auch wirklich fehlerfrei funktionieren, sollte man ein paar praxisnahe Tipps beachten.

Den Kühlschrank richtig aufstellen.
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1. Kühlschrank richtig aufstellen

Beim Kühlschrank sind zwei Faktoren für einen reibungslosen Betrieb wichtig: Er sollte nach der Lieferung nicht zu früh in Betrieb genommen und nur an geeigneten Orten aufgestellt werden.

1.1. Wartezeit

Wird das Gerät geliefert, sollte es nach dem Abstellen am späteren Standort eine bestimmte Zeitspanne ruhig stehen bleiben, damit Öl und Kühlmittel wieder zurückfließen können. Wie lange diese Wartezeit sein muss, ist von Modell zu Modell verschieden und kann entweder im Markt von einem Fachberater erfragt oder in der Betriebsanleitung nachgelesen werden.

Tipp: Der Kühlschrank sollte immer stehend transportiert werden, um Schäden am Kompressor und das Auslaufen der Betriebsflüssigkeiten zu verhindern.

Kühlschränke möglichst mit Abstand zur Wand und anderen Geräten aufstellen.
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1.2. Aufstellort

Der Kühlschrank erzeugt während des Betriebs Wärme und sollte daher nur mit Abstand zur Wand aufgestellt werden. So kann die warme Luft gut entweichen. Die Nähe zu Hitzequellen wie Herden, Öfen oder Heizungen sollte ebenfalls vermieden werden. Der Kühlschrank fühlt sich in einer gleichmäßig kühlen Umgebung am wohlsten.

Preiskleber auf Geschirr können sich in der Spülmaschine lösen und sie schädigen.
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2. Aufkleber vom Geschirr lösen

An neuen Tellern oder Gläsern finden sich oft Preisetiketten oder Kleber des Herstellers. Werden diese vor dem Einräumen in den Geschirrspüler nicht entfernt, können sie sich während des Spülgangs lösen und in die Filter gelangen. Dort können sie mit der Zeit zu Verstopfungen führen und das Gerät beschädigen. Wenn sich das Etikett nicht gut abziehen lässt, helfen Seife, Waschbenzin oder Reiniger mit Orangenöl. Bei letzterem lösen die enthaltenen Terpene den Kleber.

3. Geschirrspüler richtig einräumen

Wer seine Tassen und Teller nicht ordentlich einräumt, bezahlt meist nur mit angeschlagenen Ecken und Sprüngen im Geschirr. Gefährlicher ist da schon ein im Innenraum herumwanderndes Messer, das die Spülarme blockieren oder sonstige Schäden anrichten kann. Besteck daher immer in die dafür vorgesehenen Körbe einräumen. Töpfe und Schüsseln mit der Öffnung nach unten einräumen, damit sich kein Wasser darin ansammeln kann.

Am besten keine Gegenstände auf der Waschmaschine abstellen.
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4. Nichts auf der Waschmaschine abstellen

Moderne Waschmaschinen laufen und schleudern sehr ruhig. Trotzdem gilt: Damit sich die Trommel ohne Probleme dreht, darf sie durch nichts belastet werden. Steht während des Schleudervorgangs zum Beispiel eine volle Waschmittelbox auf dem Gerät, kann sich das ungünstig auf die Balance der Maschine auswirken. Auch andere Haushaltsgeräte sollten nicht auf die Waschmaschine platziert werden, damit diese ihre Bewegungsfreiheit behält.

Hosentaschen vor dem Waschen in der Maschine ausleeren.
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5. Taschen vor dem Waschen ausleeren

Münzen, Büroklammern, Schlüssel oder Nadeln: In den Taschen von Jeans oder Jacken kann man schnell harte Kleinteile vergessen. In der Trommel können diese Objekte allerdings große Schäden anrichten. Daher vor dem Waschen immer die Taschen nach außen kehren und überprüfen.

Tipp: Vergessene Papiertaschentücher decken die gesamte Wäsche meist mit kleinen, weißen Fusseln zu, die hartnäckig an den Textilien haften. Hier kann man mit einer Fusselrolle oder einem sehr breiten Klebeband für Abhilfe sorgen.

Nur Mikrowellengeschirr soll im Gerät verwendet werden.
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6. Nur spezielles Mikrowellen-Geschirr verwenden

Dass Metall nicht in die Mikrowelle soll, ist weithin bekannt. Teller mit Goldrand sorgen oft für ein Aha-Erlebnis. Aber auch Plastikgeschirr kann sich als nicht geeignet erweisen. Dazu auf das (meist auf der Unterseite) eingeprägte Mikrowellen-Symbol achten: Ein Viereck mit Wellen darin. Ist das Symbol durchgestrichen, darf die Schüssel oder der Teller nicht verwendet werden. In seltenen Fällen kann sich ungeeignetes Material im Gerät entzünden.