von: mediamag.at-Redaktion

The Hateful 8: Eine Ode an den Western

Blockbuster auf Blu-ray erschienen

Wenn sich im strengen Winter von Wyoming acht Menschen in einer Holzhütte im Nirgendwo treffen, ist das der perfekte Ausgangspunkt für herrlich absurde, brutale und komische Geschichten.

The Hateful 8
Foto: Universum Film

Eigentlich wollte Quentin Tarantino „The Hateful 8“ ja gar nicht mehr in Angriff nehmen, nachdem das Skript vorab geleakt worden war. Schauspieler Samuel L. Jackson konnte ihn nach einiger Zeit überreden, die Dreharbeiten doch anzugehen.

The Hateful 8
Foto: Universum Film

Inspirierter Western

Großen Einfluss auf den Film, sowohl in Bezug auf Filmsprache als auch Musik, hatte „Das Ding aus einer anderen Welt“, ein Film von Star-Regisseur John Carpenter aus dem Jahr 1982 mit Kurt Russell in der Hauptrolle. Darin geht es um Aliens in einer US-Forschungsstation, die über Berührungen die Form von Menschen annehmen können.

Die Filmmusik aus „The Hateful 8“ besteht zum Teil aus Kompositionen Ennio Morricones, die er damals für den Carpenter-Film geschrieben, aber nie eingesetzt hatte. Somit hatte der Meisterkomponist nach 40 Jahren wieder einen Soundtrack für einen Western beigesteuert.

Ski geopfert

Funfact: Der Wettergott meinte es nicht gut mit Tarantino und seiner Filmcrew. Mit den Dreharbeiten setzte auch eine andauernde Schönwetter-Periode ein, und es wurde zunehmend schwieriger, die nötigen Schneestürme auf Film zu bannen. Erst eine von Quentin Tarantino, Samuel L. Jackson und Kurt Russel durchgeführte, rituelle Ski-Verbrennung brachte einen Wettersturz – und die Dreharbeiten konnten bei ausreichend Neuschnee weitergehen.

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