Haushalt

Fußball-EM 2021: EM-Rasen im Garten

Tipps für sattes Grün

Die richtige Grassorte – natürlich kein Kunstrasen wie vielerorts in Stadien üblich – und die optimale Pflege laden zum Kicken und Faulenzen ein. (Nicht nur) Fußballfans sollten auf folgenden Mix setzen: Regelmäßig Rasenmähen und organische Düngung.

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Perfekter EM-Rasen im eigenen Garten.
Foto: Non-Exclusive/iStock

Natürliches Grün überwiegt in heimischen Gärten. Auf Kunstrasen wird – wenn überhaupt – meist nur auf kleinen Bereichen gesetzt.

Die Rasenhöhe ist ein gern diskutiertes Thema. Für Fußballer ist sie insofern wichtig, weil sie beeinflusst wie gut beziehungsweise schnell ein Ball rollt. Laut UEFA-Norm soll sie nicht mehr als 30 Millimeter betragen.

Für Freizeitzwecke sind bis zu 50 Millimeter möglich. Was bei Amateuren wie Profis gar nicht gern gesehen wird: Eine „Glatze“ im Torbereich.

Der Fußballrasen im eigenen Garten darf bis zu 50 Millimeter hoch sein.
Foto: vladans/iStock

Rasen mähen – Hauptsache regelmäßig

Ob man mit Rasenmäher oder Mähroboter loslegt, ist Geschmackssache. Aber zwei Grundregeln sollte man immer beachten:

  1. Den Rasen möglichst immer auf die gleiche Höhe einkürzen.
  2. Niemals mehr als die Hälfte der aktuellen Höhe schneiden. Auch wenn der Rasen schon hochgewachsen ist.

Das entstehende Heu sollte möglichst schnell zusammengerecht werden. Ideal ist es, wenn es auf dem Kompost landet. Bei großer Hitze oder Regenwetter sollte nicht gemäht werden.

Mähroboter haben den Vorteil, dass das Schnittgut nicht entsorgt werden muss, sondern als Mulchmaterial zur Düngung wieder in den Boden eingearbeitet wird.

Gießen nach Bedarf

Wichtig ist, dass der Boden wasserdurchlässig und bodenlufthaltig ist. Wann es Zeit ist zu gießen, kann man zusätzlich zum freien Auge mit Wetterstationen gut im Auge behalten. Je regelmäßiger gegossen wird, desto dichter ist das Grün. In der Mittagshitze sollte nicht gegossen werden. Künstliche Bewässerung ist morgens oder abends angesagt.

Ein Mix aus verschiedenen Grassorten sorgt für sattes Grün und Widerstandsfähigkeit des Rasens.
Foto: amriphoto/iStock

Welches Gras darf es sein?

Je nachdem, was man mit dem Rasen im eigenen Garten vor hat, gilt es die entsprechenden Grassorten auszusuchen. Es gibt z. B. Wiesenrispengras, das schnell wächst, strapazierfähig ist und rasch regeneriert oder solche, die besonders dicht und dunkelgrün sind. Aber auch feines Grün, das langsam wächst, dafür aber beinahe anspruchslos ist. Meistens wird eine gute Mischung empfohlen (z. B. Weidelgras).

In puncto Pflege ist der Vorteil des organischen Düngens die kontinuierliche Freigabe von Nährstoffen. Daraus resultiert eine Langzeitversorgung und Aktivierung des Bodenlebens. So kann indirekt der Bildung von Moos und Lücken in der Wiese vorgebeugt werden. Außerdem sind organische Dünger umweltfreundlicher.

Glücklicherweise hat man zuhause keine 8.000 Quadratmeter große Rasenfläche wie im Stadion zu versorgen. Was wiederum für alle gilt: „Greenkeeper“ lieben ihren Rasen und haben immer das optimale Gartengerät zur Hand. EM ist, wo Du bist!

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