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USB-Anschlüsse: Diese Typen gibt es

Die Unterschiede im Überblick

Vor mehr als 20 Jahren wurde der USB-Standard eingeführt. Wir geben einen Überblick über aktuell verbreitete Spezifikationen und Anschlüsse.

  Lesedauer: 3 Minuten

USB-Anschlüsse Eine Typologie
Bild: iStock / AntonioGuillem

Alles begann 1996: Damals feierte der „Universal Serial Bus“ nach Spezifikation 1.0 Weltpremiere. In einer Epoche, als noch serielle, parallele und PS/2-Verbindungen üblich waren, glich der einheitliche Standard einer Revolution. Im Jahr 2000 folgte die Spezifikation 2.0. Anstatt der bis dahin maximal möglichen Datenübertragungsrate von 12 Mbit/s waren dadurch plötzlich 480 Mbit/s möglich. Kein Wunder, dass diese Technik noch heute der meistverbreitete Standard ist. Seit dem Jahr 2011 setzte sich dann die Spezifikation 3.0 mit einer maximalen Datenraten von 4000 Mbit/s durch.

USB Typ-A

Alles begann 1996: Damals feierte der „Universal Serial Bus“ (= USB) nach Spezifikation 1.0 seine Weltpremiere und wurde schnell zu einer echten Revolution in der Technik-Welt. Im Jahr 2000 folgte die USB-Spezifikation 2.0. Anstatt der bis dahin maximal möglichen Datenübertragungsrate von 12 Mbit/s waren dadurch plötzlich 480 Mbit/s möglich. Noch heute zählt Stecker mit USB 2.0-Anschluss zum am weitest meistverbreiteten Standard. Seit 2011 begann sich dann allmählich die Spezifikation 3.0 mit einer maximalen Datenraten von 4.000 Mbit/s durchzusetzen, was vor allem bei größeren Festplatten den Datentransfer erheblich erleichtert. 2019 wurde die neuste Spezifikation, USB 4.0 vorgestellt. Dank der Integration des Thunderbolt-Protokolls ist USB 4 mit Übertragungsraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde enorm schnell.

USB Typ A ist nach wie vor am beliebtesten.
Bild: iStock / deepblue4you

USB Mini B

Speziell für kleinere Geräte wie Kameras oder MP3-Player wurden mit Beginn des neuen Jahrtausends sogenannte Mini-USB-Verbindungen eingeführt. Diese sind im Vergleich zu herkömmlichen USB-Steckern rund 60 Prozent kleiner und arbeiten meistens nur in eine Richtung – zum Versand von Daten oder zum Aufladen eines Geräts. Mittlerweile kommt Mini-USB nur noch sehr selten zum Einsatz.

Der USB Mini B-Anschluss wird immer seltener.
Bild: iStock / Joel Papalini

USB Micro B

Eine Spur breiter, aber dafür nur noch 1,8 Millimeter hoch, ist der Micro-USB-Standard: Erhältlich sind die Anschlüsse in den Ausführungen Typ A und Typ B. Erstere sind komplett rechteckig, während letztere trapezförmig enden. Im Gegensatz zu Mini-USB können Micro-USB in beide Richtungen arbeiten und auch mehrere Aufgaben zur selben Zeit erfüllen, weshalb die Anschlüsse auch heute noch bei vielen Geräten verwendet werden.

Micro-USB-Stecker werden noch häufig zum Laden von Peripheriegeräten verwendet.
Bild: iStock / Joel Papalini

USB Typ-C

Mit dem USB Typ-C ist eine neue Version drauf und dran USB Typ-A abzulösen und zum markenübergreifenden Standard zu werden. Der größte Vorteil: Die punktsymmetrische Form des Steckers macht es unmöglich, ihn verkehrt herum einzustecken. Darüber hinaus unterstützt USB Typ-C alle Spezifikationen inklusive mordernem USB 4.0 Standard und erreicht somit enorm hohe Geschwindigkeiten. Auch Monitore, Lautsprecher und Mikrophone können mit USB Typ-C angeschlossen werden. Dank der gesteigerten Energieübertragung laden Smartphones zudem deutlich schneller.

USB-C wird immer beliebter.
Bild: iStock / lior2

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