von: mediamag.at-Redaktion

Winterjacken und Ski- Kleidung richtig waschen

Daunen und Wolle optimal pflegen

Outdoor-Kleidung will richtig gereinigt werden, damit es seine wasserabweisenden und wärmenden Qualitäten möglichst lange behält. Hier ein paar Tipps!

Winterjacken und Ski-Kleidung richtig waschen: So geht’s!
Foto: FamVeld/iStock

Winterkleidung optimal pflegen

Ein dicker Daunenmantel hält bei Winterspaziergängen warm, eine Skihose oder ein Skioverall schützen beim Tollen im Schnee vor Nässe und Kälte. Man sollte Funktionskleidung zwar nur so oft waschen, wie es wirklich nötig ist, doch manchmal kommt man um einen Waschgang nicht umhin. Dabei lautet die Vorgabe: So schonend und bei so niedrigen Temperaturen wie möglich waschen und trocknen.

Daunenjacken müssen schonend gepflegt werden.
Foto: FarAway/iStock

Daunen waschen

Sie sind fluffig und spenden angenehme Wärme: Daunenjacken. Damit die Daunen lange intakt und damit Wärme-isolierend bleiben, sollte man sie so selten wie möglich waschen. Wenn Jacken oder Mäntel nicht wirklich verschmutzt sind, reicht es oft schon, sie an der frischen Luft aufzuhängen. Ist ein Waschgang unverzichtbar, müssen die feinen Federn schonend gepflegt werden. Nicht mehr als eine Jacke pro Waschgang einlegen. Einige moderne Waschmaschinen haben bereits eigene Programme dafür, sonst sollte ein möglichst schonender Waschgang bei maximal 40 °C gewählt werden. Im Anschluss folgt ein Schleudergang mit niedrigen Drehzahlen, um die nassen Daunen nicht noch weiter zu verklumpen. Weichspüler sind hier tabu, denn die darin enthaltenen Weichmacher schaden den Federn. Am besten ein spezielles Daunenwaschmittel verwenden.

Daunen müssen sorgsam gereinigt werden, damit sie nicht verklumpen.
Foto: CaoChunhai/iStock

Daunen richtig trocknen

Auch im Wäschetrockner sollten die Daunenjacken einzeln behandelt werden. Der optimale Trocknungsvorgang umfasst mehrere rund halbstündige Zyklen im höchstens 40 °C warmen Trockner. Zwischen den einzelnen Durchgängen sollte die Jacke herunterkühlen und dabei öfter aufgeschüttelt werden, damit sich die Federn gut voneinander lösen. Dann kurz überprüfen, ob die Daunen schon trocken sind. Wer sich das Aufschütteln leicht machen will, gibt Trocknerbälle mit in die Trommel (oder saubere, farblose Tennisbälle). Wichtig: Daunenjacken können nicht an der Luft getrocknet werden, sie müssen in den Trockner um fluffig und elastisch zu bleiben.

Skikleidung sollte so oft wie nötig und und so selten wie möglich gewaschen werden.
Foto: RossHelen/iStock

Skikleidung richtig pflegen

Damit die Skihose vor Nässe schützt, ist das Material speziell imprägniert. Dazu wird am besten ein eigenes Pflegemittel – sprich Waschmittel für Membrankleidung – eingesetzt, um die Wirkung der Funktionsstoffe nicht zu zerstören. Nach dem Waschen und Trocknen sollte die Skikleidung jedoch erneut imprägniert werden. Das Waschprogramm an die Symbole im Etikett anpassen. Sollte ein Aufenthalt im Trockner erlaubt sein, am besten ein kurzes Programm mit niedrigen Temperaturen auswählen. Im Gegensatz zu Daunen dürfen Skijacken auch an der frischen Luft trocknen.

Daunenjacken im Geschäft.
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Tipp

Um Schweißgeruch aus dem Material zu bekommen, kann man entweder ein Spezialwaschmittel einsetzen oder man legt die Jacke einfach in die pralle Sonne. Sind die UV-Strahlen kräftig genug, können sie die Bakterien, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind, in vielen Fällen zerstören. Einfrieren hilft hingegen nicht.

Wolle wird bei niedrigend Temperaturen und schonend gewaschen.
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Wolle richtig pflegen

Pullover, Schals und Hauben aus Wolle sind im Winter angenehm zu tragen und spenden den perfekten Schutz vor Kälte. Viele Kleidungsstücke und Accessoires aus Wolle können ohne Probleme in der Waschmaschine gewaschen werden und dürfen anschließend auch in den Trockner wandern. Im Zweifelsfall das Etikett zurate ziehen. Auf jeden Fall sollte ein Wollwasch-Programm eingestellt werden, um die empfindlichen Wollfasern möglichst schonend zu reinigen. Die Temperaturen sollten 30 °C keinesfalls übersteigen, sonst ziehen sich die Wollfasern zusammen – der Pullover läuft ein. Ein mildes Wollwaschmittel ist Pflicht.

Wollhauben
Foto: Ulianna/iStock

Hat der Wäschetrockner ein spezielles Wollwaschprogramm können Hauben & Co. – wenn es das Etikett erlaubt – auf jeden Fall maschinell getrocknet werden. Ist kein Trockner vorhanden, sollten die Wollteile in ein trockenes Handtuch eingerollt und bei Zimmertemperatur getrocknet werden. Nasse Wollpullover sind sehr schwer und könnten ihre Form verlieren, wenn sie zu früh aufgehängt werden.