von: mediamag.at-Redaktion

Wie funktioniert eigentlich Activity Tracking?

Diese Technik steckt im Fitness-Wearable

Wie wissen sportliche Gadgets eigentlich, ob wir gerade Laufen gehen, am PC sitzen oder Kaffee trinken? Wir erklären Ihnen die Technik der „Sportuhren mit Zusatzfunktionen“.

Laufen
Foto: Steve Debenport/iStock

Wie selbstverständlich tragen viele heute Wearables, die ihre Aktivitäten messen. Diese kleinen Technik-Wunderwerke schaffen es, aus verschiedensten Messdaten Schlüsse auf unser Bewegungsverhalten zu ziehen. Aber wie geht das?

Die neuen Must-Haves

Im Kern sind die smarten Armbänder bessere Pedometer, also Schrittzähler. Während die ersten Modelle noch kleine, schwarze Kästchen waren, die mit einer Klammer am Hüftgurt befestigt werden mussten, gibt es heute Armbänder, Clips sowie Halsketten. Und: Das ursprüngliche Gerät für Sportler ist zum stylischen Accessoires geworden – eine Auswahl finden Sie im Shop.

Was die Technik kann

Heute haben die Tracker verschiedenste Sensoren eingebaut. Der sogenannte Drei-Achsen-Beschleunigungssensor kann samt zugehöriger Software und dessen Algorithmen die Bewegung des Nutzers analysieren.

Mittels GPS können dann noch zurückgelegte Strecken, Höhen und Aufenthaltsorte bestimmt werden. Egal, ob Sie schwimmen, Yoga machen, Bergsteigen gehen oder eben gar nichts tun: Anhand von Daten wie Körpergröße und Gewicht werden schlussendlich noch die verbrannten Kalorien ermittelt. Da es diese Sensoren und Funktionen auch am Smartphone gibt, können Fitness-Apps ähnliche Resultate liefern. 

Pulsmesser
Foto: hocus-focus/iStock

Viele Zusatzfunktionen

Manche Wearables messen zusätzlich auch noch die Schlafqualität anhand der nächtlichen Bewegungen. Das ermöglichen optische Sensoren, die vom Herzschlag auf die unterschiedlichen Schlafphasen schließen und daraus ermitteln, wie gut die Nachtruhe war. Andere Geräte wiederum erheben den Blutdruck oder analysieren, wie gesund oder ungesund Sie sich ernähren („Foodtracking“).

Alles kann dann in einem Logbuch, das meist per zugehöriger App bedient wird, abgespeichert und mittels Social Media mit anderen geteilt werden. Diese spielerische Komponente spornt viele Nutzer an, weiterzumachen und dran zu bleiben – das erklärte Ziel der Hersteller solcher Aktivitätsmesser.

Wie die Geräte helfen können, gesund zu bleiben, lesen Sie hier.