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3 Tools fürs stabile WLAN zuhause

Das können Mesh, Powerline & Repeater

Hohe Decken, dicke Wände oder große Räume: Gründe für schlechten WLAN-Empfang gibt es zuhauf. Produkte aus diesen drei Kategorien helfen, das Router-Signal auszuweiten und ein stabiles Netzwerk aufzubauen.

Wenn das Router-Signal nicht ausreicht, helfen Repeater, Powerline-Adapter und Mesh-System.
Bild: devolo

1. Powerline-Adapter

Wenn der Router an einem ungünstigen Ort steht oder das Haus einfach zu groß ist, um das Signal überall zu empfangen, kann man mit einem Powerline-Adapter wie z. B. den Devolo „Magic 1“ das hausinterne Stromnetz kurzerhand zu einem „Netzwerkkabel“ umfunktionieren.

Der Router wird mit einem Adapter verbunden, der in einer nahe gelegenen Steckdose platziert wird. Ein Weiterer kann nun in eine beliebige andere Dose im Haus angesteckt werden. Über das Stromnetz wird eine Verbindung zum Router und ein zusätzliches WLAN-Netzwerk aufgebaut. Alternativ bieten die Adapter auch die Möglichkeit, Geräte via Netzwerkkabel zu verbinden.

2. WLAN-Mesh-System

WLAN-Repeater mit Mesh-Funktion, wie z. B. der „Nighthawk Mesh X6S AC3000 Tri-Band“ von Netgear, sind besonders gut darin, ein großflächiges Netzwerk zu schaffen. Manche Hersteller geben an, eine Fläche von mehr als 400 Quadratmetern abdecken zu können.

Wie das geht? Die aufgestellten Geräte kommunizieren miteinander, tauschen Daten aus und generieren jeweils eigene WLAN-Signale, mit denen sich der Nutzer verbinden kann. Das Endgerät wird automatisch jenen Router wählen, der das stärkste Signal liefert, und kann mit der vollen Übertragungsgeschwindigkeit Daten austauschen. Das gesamte Netzwerk läuft unter demselben Namen (= SSID „Service Set Identifier“).

3. WLAN-Repeater

Um das Netzwerk-Signal in einzelnen Räumen zu verstärken, greift man am besten zu einem Repeater, wie z. B. dem „TL-WA860RE“ von TP-Link. Dieser wird in einer Steckdose platziert, baut eine Verbindung zum Router auf und wiederholt (auf Englisch „repeat“) dessen Signal.

Einziger Haken: Da sowohl Repeater als auch Endgerät mit dem Router kommunizieren, wird die maximale Übertragungsrate halbiert. Auf die Internetgeschwindigkeit hat dies in der Regel aber keine Auswirkung. Spürbar wird es allerdings beim netzwerkinternem Datenstreaming.