von: mediamag.at-Redaktion

Stabiles Heimnetzwerk schaffen

Mit Mesh, Powerline und Repeater

Hohe Decken, dicke Wände oder große Räume – Gründe für schlechten WLAN-Empfang gibt es zu Hauf. Diese drei Methoden helfen, das Router-Signal auszuweiten und ein stabiles Netzwerk aufzubauen.

Wenn das Router-Signal nicht ausreicht, helfen Repeater, Powerline-Adapter und Mesh-System.
Bild: devolo

1. Powerline-Adapter

Wenn der Router an einem ungünstigen Ort steht oder das Haus einfach zu groß ist, um das Signal überall empfangen zu können, kann man mit einem Powerline-Adapter von devolo das hausinterne Stromnetz kurzerhand zu einem „Netzwerkkabel“ umfunktionieren. Der Router wird mit dem Adapter verbunden, der in einer nahegelegenen Steckdose platziert wird. Ein weiterer Adapter kann nun in eine beliebige andere Dose im Haus gesteckt werden. Über das Stromnetz wird eine Verbindung zum Router und ein zusätzliches WLAN-Netzwerk aufgebaut. Alternativ bietet die Adapter auch die Möglichkeit, seine Geräte via Netzwerkkabel zu verbinden.

2. WLAN-Mesh-System

WLAN-Router mit Mesh-Funktion sind besonders gut darin, ein großflächiges Netzwerk zu schaffen. Manche Hersteller geben an, eine Fläche von über 400 Quadratmetern abdecken zu können. Wie das geht? Die aufgestellten Router kommunizieren miteinander, tauschen Daten aus und generieren jeweils eigene WLAN-Signale, mit denen sich der Nutzer verbinden kann. Das Endgerät wird sich automatisch mit dem Router verbinden, der das stärkste Signal liefert und kann mit der vollen Übertragungsgeschwindigkeit Daten austauschen. Das gesamte Netzwerk läuft unter demselben Namen (= SSID „Service Set Identifier“).

3. WLAN-Repeater

Um das Netzwerk-Signal in einzelnen Räumen zu verstärken, greift man am besten zu einem Repeater. Dieser wird in einer Steckdose platziert, baut eine Verbindung zum Router auf und wiederholt (= repeat) dessen Signal. Einziger Haken: Da sowohl Repeater als auch Endgerät mit dem Router kommunizieren, wird die maximale Übertragungsrate halbiert. Auf die Internetgeschwindigkeit hat dies in der Regel aber keine Auswirkung. Spürbar wird dies beim netzwerkinternem Datenstreaming.