von: mediamag.at-Redaktion

10 Tipps für Ordnung am PC

Digitales Aufräumen

Der Desktop ist voll, die Festplatte auch und der Rechner wird langsamer? Dann wird es Zeit zum Aufräumen. Diese 10 Tipps können dabei hilfreich sein.

So schaffen Sie Ordnung am PC.
Foto: Vlad Vulturar/iStock

1. Unnötige Programme identifizieren

Die wichtigste Frage, wenn es darum geht, den Computer digital zu entrümpeln, sollte „Was brauche ich?“ sein. Nicht jedes Programm, das gerade auf dem Gerät installiert ist, wird auch wirklich benötigt. Wer Programme ohne akuten Nutzen entfernt, kann viel Platz auf der Festplatte freiräumen. Auch installierte Games, die man durchgespielt hat bzw. gerade nicht zockt, können entfernt werden.

2. Richtig entsorgen

Deinstalliert ist nicht gleich komplett gelöscht: Die meisten Deinstallationssysteme lassen kleinere oder größere Datenreste zurück. Kostenfreie Deinstallationsprogramme können dabei helfen, jeglichen Datenmüll zu entsorgen und können sogar mehrere Programme nacheinander von der Festplatte werfen.

Deinstallieren Sie Programme vollständig.
Foto: BrianAJackson/iStock

3. Daten auslagern

Fotos, Dokumente und andere wichtige Daten, die nicht gelöscht werden sollten, können Sie auf ein Speichermedium wie eine externe Festplatte übertragen. So schaffen Sie nicht nur Platz auf dem Computer, sondern wissen diese auch sicher verwahrt.

4. Defragmentieren

Sind alle Daten, die nicht mehr auf dem Computer sein sollen, entfernt worden, wird es Zeit, die Festpatte zu defragmentieren. Beim Defragmentieren werden Datenreste, die überall auf dem Speichergerät verteilt sind, zusammengetragen und komprimiert. Das kann zu kürzeren Ladezeiten und mehr Platz führen.

Wichtige Daten landen auf einer externen Festplatte.
Foto: deepblue4you/iStock

5. Den Browser aufräumen

Die nächste digitale Großbaustelle bei vielen Usern ist der Browser. Sowohl in der Arbeit als auch in der Freizeit genutzt, wird hier viel Datenmüll hinterlassen. Cookies, gespeicherte Passwörter und die Browserhistorie können regelmäßig gelöscht werden, um unbeschwerter zu surfen.

6. Passwörter speichern

Zur digitalen Hygiene gehört auch der Datenschutz und damit unweigerlich verbunden ist die Sicherheit Ihrer Passwörter. Wer noch auf Standard-Phrasen wie „Passwort“ oder „1234“ setzt, kann schnell Probleme bekommen. Passwort-Manager können eigene Passwörter generieren und selbstständig einsetzen. So sind Sie komfortabler und sicherer im Web unterwegs.

So surfen Sie sicherer.
Foto: Laurence Dutton/iStock

7. Das E-Mail-Fach leeren

Je nachdem, wie viele Nachrichten Sie jeden Tag bekommen, kann das E-Mail-Fach schnell zu ungeahnten Ausmaßen anwachsen. Regelmäßiges Leeren sorgt dafür, dass Sie den Überblick behalten. Zudem starten die meisten Mail-Programme schneller, wenn nicht tausende alte Nachrichten geladen werden müssen.

8. Die Cloud beachten

Viele User nutzen eine Cloud, um Daten abzuspeichern, doch auch dieser Speicherplatz ist meist begrenzt. Denken Sie daran, auch in Ihrer Cloud regelmäßig aufzuräumen. Befinden sich hier wichtige Daten, können Sie diese herunterladen und auf einem externen Speichermedium ablegen.

 Auch die Cloud darf hin und wieder aufgeräumt werden.
Foto: barona/iStock

9. Den Computer pflegen

Der Computer selbst braucht hin und wieder auch etwas Pflege: Vor allem die Ventilatoren und Lüftungsöffnungen sollten sauber und frei sein, damit es nicht zum Hitzestau (und damit zur Leistungsminderung) im PC kommt. Wenn möglich, sollten diese mit Druckluft gereinigt werden, mit Wasser (oder Feuchtigkeit im Allgemeinen) sollten Sie vorsichtig umgehen.

10. Den Schreibtisch aufräumen

Reste von Snacks, aufgetürmte Unterlagen und Kaffeetassen: Der Schreibtisch kann, wenn er nicht regelmäßig aufgeräumt wird, schnell im Chaos versinken. Räumen Sie auch hier regelmäßig auf, denn an einem sauberen Tisch arbeitet und surft es sich viel angenehmer.