von: mediamag.at-Redaktion

Hygienisch waschen: So gelingt‘s

Frische Wäsche ohne Viren und Bakterien

Waschmaschinen mit Hygiene- und Allergieprogrammen sowie das Wissen um die richtigen Temperaturen sorgen für hygienisch reine Kleidung, Bettwäsche, Geschirr- und Handtücher, etc.

Hygienisch waschen macht Viren und Bakterien den Garaus.
Foto: bluecinema/iStock

Die Wäsche hygienisch sauber zu bekommen, ist ein wichtiges Thema, wenn man sich von Bakterien und Viren fernhalten möchte. Moderne Waschmaschinen haben hier einige Vorteile zu bieten.

4 Grundregeln, die es zu beachten gilt

  1. Viren werden bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine beseitigt. Alternativ können einzelne Kleidungsstücke, wenn es einmal schnell gehen muss, mit kochendem Wasser übergossen oder gebügelt werden.  

  2. Vollwaschpulver enthält Bleiche und macht Keime unschädlich. Waschmittel für Seide und Wolle enthalten ebenfalls waschaktive Substanzen, die nicht nur gegen Schmutz wirken.

  3. Bettwäsche, Handtücher, Geschirr- und Putztücher sowie Mund-Nasen-Schutzmasken aus Stoff sollten mit mindestens 60 Grad Celsius und im Vollwaschgang statt mit Kurzprogrammen gereinigt werden.

  4. Für Kleidung reichen generell 40 Grad Celsius – meistens sind laut Etikett auch keine höheren Temperaturen empfohlen – aus, um sauber zu werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich zu einem Hygienespüler greifen.

Bei Allergieprogrammen werden durch erweiterte Spülgänge mehr Rückstände entfernt.
Foto: Bosch

Hygienisch waschen: Hilfreiche Features

Allergie- und Hygieneprogramme sind für sensible Hauttypen und Allergiker besonders geeignet. Waschmaschinen mit diesen Features haben den Vorteil, dass sie höhere Temperaturen konstant über längere Zeit halten, um Krankheitserreger oder Allergieauslöser (z. B. Pollen und Tierhaare) zu eliminieren. Bei erweiterten Spülgängen werden mehr Rückstände aus der Schmutzwäsche entfernt.

Waschmaschinen mit Intensivwäscheprogrammen wie die Samsung WW80JD0KW/EG oder die WW8AM6420PW/EG reinigen ebenso gründlich wie Geräte mit AllergiePlus-Funktion wie das Modell Bosch WAN28242.

Praktisch sind auch Erinnerungen an die Trommelreinigung, wie sie beispielsweise der Frontlader WM14N242 von Siemens zu bieten hat.

Um die Bildung von Bakterien zu vermeiden, sollte der Gummi der Waschtrommel regelmäßig abgewischt werden.
Foto: Wachiwit/iStock

Unkomplizierte Schritte für mehr Hygiene

Wer seine Waschmaschine mit regelmäßigen Handgriffen sauber hält, beugt der Bildung von Bakterien am Gerät vor – und tut ganz nebenbei noch etwas für die Langlebigkeit des wichtigen Haushaltshelfers.

3 Tipps zur Pflege der Waschmaschine

  1. Die Tür der Waschmaschine sollte nach jedem Einsatz offen bleiben, um auszulüften. So können Restflüssigkeiten bei Zimmertemperatur verdunsten und Bakterien haben es schwerer, sich einzunisten.

  2. Bullauge und Gummi kurz mit einem Mikrofasertuch abwischen. Dabei kann in der Falte des Dichtungsgummis kurz kontrolliert werden, ob sich Wasser angesammelt hat oder Kleinteile liegengeblieben sind, die der Wäschetrommel schaden könnten.

  3. Die Waschmittelkammer sollte regelmäßig (z. B. zu jedem Quartalsbeginn) herausgenommen und unter fließendem und heißen Wasser gereinigt werden.