von: mediamag.at-Redaktion

Clean Eating für Groß & Klein

So funktioniert der Lifestyle-Trend

Bei der angesagten „Clean Eating“-Bewegung geht es nicht um hygienisch saubere Speisen, sondern um Ernährung, die auf einen nachhaltigen Bio-Gedanken setzt und ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe auskommt. Wir erklären, wie einfach es ist, den gesunden Lebensstil im Alltag umzusetzen.

Clean Eating - der Ernährungstrend
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„Clean Eating“ und „Clean Living“ wird wohl am besten mit dem Grundgedanken „zurück zu den Wurzeln“ umschrieben. Dabei soll kein „Steinzeit“-Gedanke vorrangig sein, sondern ein gesunder Zugang zur eigenen Ernährung und ein bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

„Clean Eater“ setzen in ihrer Speisenauswahl auf saisonal frische und regional erhältliche Lebensmittel. Der Nachhaltigkeitsgedanke reicht allerdings noch etwas weiter und bezieht so meist sozial und ökologisch faire Produktion mit ein. Außerdem gilt es, ein paar einfache Ernährungsregeln zu beachten.

Regional, bio und saisonal: Nachhaltigkeit á la Clean Eating
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Das darf gegessen werden

Das heißt im Alltag: Es wird frisch gekocht – und dafür bevorzugt auf biologisch angebaute bzw. gehaltene und saisonale verfügbare Lebensmittel zurückgegriffen. Wo möglich, stammt das Fleisch, das Brot und das Gemüse vom Bauern ums Eck, dem regionalen Markt oder dem Bio-Bäcker der Stadt. Werden Fertiggerichte verwendet, dann nur solche in echter Bio-Qualität und ohne künstliche Zusatzstoffe. 

Natürliche Lebensmittel werden bevorzugt
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Die „Dont’s“

Tiefgekühlte Fertigprodukte, Essen aus Dosen oder Junkfood kommen nicht auf Tisch und Teller, ebenso wenig wie maschinell gefertigte Süßigkeiten. Tabu sind auch Produkte aus Massentierhaltung, solche mit Geschmacksverstärkern und chemischen Konservierungsmitteln, mit Industriezucker sowie anderen, künstlichen Süßungsmitteln oder auch gentechnisch verändertes Gemüse oder Getreide. Ungesunde Fette sollten ebenfalls gemieden werden.

Gesund und einfach

Der besonders gesunde Ernährungstrend ist damit sehr einfach umzusetzen, schließlich geht es „nur“ darum, möglichst unverarbeitete, gesunde Nahrung zu sich zu nehmen. Für jemanden, der seine Ernährung in diese Richtung umstellen will, heißt das in einem ersten Schritt, sich bewusst mit dem eigenen Essverhalten auseinanderzusetzen. Setzen Sie dabei nicht auf exotische Früchte oder Superfoods aus fernen Ländern, sondern auf selbst gebackenes Brot, frisch gepresste Säfte und auf Smoothies – und greifen Sie dafür ins Frische- bzw. Bio-Regal im Supermarkt oder besuchen Sie zum Einkaufen den regionalen Bauernmarkt. Einige Tipps zur Zubereitung und die richtigen Küchenutensilien dazu finden Sie im Online-Shop.

Clean Eating liegt im Trend
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Gute Aussichten

Beim „Clean Eating“ bzw. „Clean Living“ gelten ansonsten nur einige, wenige „Verhaltensregeln“.

1.     Immer frühstücken.

2.     Sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilen.

3.     Mindestens 2-3 Liter Wasser am Tag trinken.

4.     Alkoholgenuss minimieren, beim „Clean Living“ wir auch z.B. Tabak vermeiden.

5.     „Clean Living“ bedeutet auch: Ausreichend Schlaf und Bewegung. 

Clean Liver schwören auf den langfristigen und nachhaltigen Erfolg, der sich schon nach wenigen Tag bemerkbar macht, zum Beispiel mit einem deutlichen Plus an Energie, durch Gewichtsverlust und einer Milderung an Beschwerden wie Kopfweh, Magen-Darm-Problemen, etc.