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Home-Office: Video-Call oder Nachricht?

So finden Sie das richtige Kommunikationsittel

Die Kommunikation im Home-Office unterscheidet sich stark von der im Büro. Video-Calls, E-Mail, Messenger-Apps und andere Plattformen dienen als Gesprächsoptionen für das Arbeiten daheim.

Richtige Kommunikation im Home-Office.
Foto: AntonioGuillem/iStock

Eine neue Arbeitswelt

Die Umstellung von der Arbeit im Büro zum Home-Office kann schwierig sein, vor allem, was die Kommunikation betrifft. Anstelle eines Gesprächs im Sitzungsraum oder am Schreibtisch müssen nun andere Plattformen genutzt werden. Wie auch im Büro, eignet sich auch im Home-Office nicht jede Möglichkeit für jeden Zweck. Wer für Kleinigkeiten Video-Konferenzen einberuft, wird sich ebenso wenig Freunde machen, wie jemand, der wichtige Nachrichten in E-Mails versteckt. So finden Sie das richtige Tool für jede Situation.

Der Video-Call ist nicht immer die richtige Antwort.
Foto: Drazen Zigic/iStock

Je wichtiger, desto direkter

Als Faustregel kann man festhalten, je wichtiger die Information ist, desto direkter sollte sie kommuniziert werden: Das heißt, wichtige Entscheidungen werden über den Video-Call vermittelt, Kleinigkeiten können auch mit WhatsApp und Co. überbracht werden. Gerade Konferenzen sind ein wahrer Zeitfresser: Bei einem einstündigen Video-Call mit acht Personen gehen acht Arbeitsstunden „verloren“, diese Zeit sollte also gut genutzt werden bzw. die Nachricht diesen „Verlust“ wert sein.

Im Home-Office kann auch WhatsApp zum Arbeits-Kanal werden.
Foto: gpointstudio/iStock

Wie schnell muss es gehen?

Gerade bei der Kommunikation über Mails und Messenger können Nachrichten länger ungelesen bleiben. Um zu verhindern, dass dringende Anfragen untergehen, lohnt es sich, eine Möglichkeit anzubieten, während der Bürozeiten schnell antworten zu können. Dies kann über Mails gehen oder auch über andere externe Plattformen. Messenger wie „WhatsApp Business“ eignen sich dafür gut, da die Benachrichtigung am Smartphone oft mehr und schneller Aufmerksamkeit bekommt als eine eingehende E-Mail.

Videochat am Notebook.
Foto: AndreyPopov/iStock

Eine Frage der Kultur

Natürlich hängt die „richtige“ Kommunikation auch vom Unternehmen, dem Arbeitsbereich und der Kultur der Firma ab. Sehr formale Unternehmen werden eher die Kommunikation über Mails bevorzugen, kleinere Unternehmen mit einer zusammengeschweißten Gruppe können unkonventionellere Mittel – wie verschiedene Messenger – einsetzen. Wichtig ist dabei, dass alle Kollegen sich auf die Kommunikationswege einigen und sich daran halten.