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Beauty-Lexikon: 5 Tipps fürs Haareglätten

Glatte Haare mit wenigen Handgriffen

Wer seine Freunde oder den Partner mit glatten Haaren statt der üblichen Lockenpracht überraschen möchte, findet hier hilfreiche Tipps fürs Haareglätten.

  Lesedauer: 3 Minuten

Haareglätten mit dem Glätteisen
Foto: andresr/iStock

Lust auf Veränderung

Für ein feines Dinner, ein Business-Meeting oder ein Date: Es gibt mannigfaltige Gründe, warum man seine Frisur kurzfristig verändern möchte. Weiter im Trend ist der „Sleek Look“, der sich durch glänzende, glatte Haare auszeichnet und einen gewissen Glamour-Faktor besitzt. Wer Naturlocken hat, ist von diesem Look nicht ausgeschlossen – hier ein paar Tipps, wie man die Haare am besten glättet und sie dabei möglichst schont.

Strähne beim Glätten vom Kopf weg halten.
Foto: GeorgeRudy/iStock

1. Die richtige Haltung

Die Haare sollte man beim Glätten unter Spannung halten. Dazu die gewünschte Strähne einfach aus der Frisur lösen, waagrecht vom Kopf weghalten und dann das Glätteisen mehrere Zentimeter von der Kopfhaut entfernt langsam bis zu den Spitzen gleiten lassen. Denn wer die Haare beim Glätten nicht strafft und rechtwinklig zum Kopf hält, riskiert eine schlaff hängende Frisur. Zudem während des Glättens immer in Bewegung bleiben, damit nicht manche Stellen der Hitze länger ausgesetzt sind als andere.

2. Hitzeschutz beim Haareglätten

Wer seine Haare bei der Behandlung mit einem Glätteisen schonen möchte, greift am besten zu einem Hitzeschutz. Das Haar ist beim Glätten mit sehr hohen Temperaturen konfrontiert und könnte bei mehrfacher Anwendung Schaden nehmen. Hier hilft ein Hitzeschutz, der vor der Behandlung Strähne für Strähne aufgesprüht wird. Wer beim Haareglätten nachhaltige Mittel bevorzugt, kann kalten Kamillentee als Ersatz benutzen.

Hitzeschutz ist beim Haareglätten wichtig.
Foto: Prostock Studio/iStock

3. Die perfekte Strähne

Damit das Haar rasch und gut geglättet wird, sollte man Strähnen behandeln, die rund zwei Zentimeter dick sind. Bei dickeren Strähnen kann das Haar nicht ordentlich geglättet werden, bei dünneren kann es zu Brüchen der oberen Haarschicht kommen. Das Haar sollte man vor Beginn des Glättens gut durchkämmen, denn nur so gelingt ein perfekter „Sleek Look“.

Lockige Frisur wird geglättet.
Foto: Roman Budnyi/iStock

4. Die richtige Temperatur

Tatsächlich liegt die wahre Kunst beim Haareglätten darin, das Glätteisen auf die perfekte Temperatur zu bringen. Denn ist sie zu hoch, riskiert man – trotz aufgetragenem Hitzeschutz – das Haar zu schädigen. Folglich trocknet es aus und es kann zu Haarbruch oder Spliss kommen. Ist sie andererseits zu niedrig, greift der Glätt-Effekt nicht richtig. Ungeachtet dessen sollte die Marke von 200 °C sollte niemals überschritten werden, denn das Haar könnte dann nachhaltigen Schaden nehmen. Daher sollte man für das langsame Herantasten an die Idealtemperatur ein Gerät mit stufenloser Temperaturregelung auswählen. Wie heiß das Glätteisen sein muss, hängt übrigens von der Dicke der Haare ab: Feines Haar muss kühler behandelt werden als normales. Tipp: Ein Stück feuchte Küchenrolle zwischen die Platten des heißen Glätteisens legen. Ist es nach fünf Sekunden trocken, passt die Temperatur. Sind gelbliche oder gar braune Spuren zu sehen, muss das Gerät niedriger eingestellt werden.

Spliss nach dem Haareglätten
Foto: vadimguzhva/iStock

5. Trockene Haare glätten

Wer seine Haare bestmöglich schützen möchte, wendet ein Glätteisen richtigerweise niemals auf feuchten oder gar nassen Haaren an, denn sie könnten durch die Hitze versengen. Nach dem Waschen auf jeden Fall vorher auf niedriger Stufe föhnen, bevor es ans Glätten geht.

Tipps

Das Glätteisen sollte man regelmäßig und gut reinigen. Auch wenn es nur selten benutzt wird, kann sich mit der Zeit Schmutz auf der Oberfläche ablagern. In der Folge verringert sich die Hitzewirkung und die Verunreinigungen können auf das Haar übergehen. Daher benutzt man zum Säubern entweder spezielle Reinigungsmittel, aber alternativ kann man auch auf warmes Wasser und zum Beispiel Glasreiniger zurückgreifen.

Wer den „Sleek Look“ mag, sollte seine Haare möglichst auf einer Länge tragen, denn ein stufiger Schnitt lässt die Haare schneller lockig werden. Bei langem Haar hängen sich Naturwellen besser aus als bei kürzeren Frisuren.

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