von: mediamag.at-Redaktion

Müde im Homeoffice? Tipps für mehr Elan

So bleiben Sie wach und konzentriert

Wer jeden Tag alleine von zuhause aus arbeitet, wird oft müde im Homeoffice. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie gegen die aufkeimende Lethargie ankämpfen können.

Wir haben Tipps gegen die Lethargie beim mobilen Arbeiten.
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Einzelkämpfer im Homeoffice

Die Telearbeit in den eigenen vier Wänden ist zur vielzitierten „neuen Normalität“ geworden. Ob in einem eigenen Büroraum oder improvisiert am Küchentisch: Vom teamfähigen Mitstreiter wurden viele Arbeitnehmer schlagartig zum Einzelkämpfer. Konnte man früher eine schnelle Frage zwischendurch stellen oder sich über ein paar aufmunternde Worte zwischendurch freuen: Im Büro daheim ist alles umständlicher und schwieriger geworden. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie beim mobilen Arbeiten dennoch nicht die Motivation für den Job verlieren.

Zu viel Kaffee macht müde.
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Bewusste Kaffeepausen

Ein kleiner Espresso nach dem Essen gegen die einsetzende Trägheit oder ein Cappuccino, um morgens richtig wach zu werden. Kaffee hilft die Lebensgeister zu wecken. Wer über längere Zeit fokussiert arbeiten möchte, sollte das braune Gold jedoch gezielt einsetzen. Eine Kanne Kaffee über den Tag verteilt, kann nämlich genau das Gegenteil bewirken: Man wird müde und unkonzentriert. Durch die Überdosis an Koffein wird man fahrig und reizbar anstatt ruhig und fokussiert. Plus: Wer den Kaffee nicht während des Arbeitens trinkt sondern bewusst eine Pause einlegt, sorgt zusätzlich für einen frischen Kopf.

Frischluft fördert die Konzentration.
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Oft lüften

Verbrauchte Luft macht müde und man kann sich viel schwieriger konzentrieren. Daher sollte im Homeoffice regelmäßig gelüftet werden. Wie oft das Fenster geöffnet werden muss, hängt vor allem von der Raumgröße ab. Auf jeden Fall sollte mehrmals am Tag stoß- oder quergelüftet werden. Das heißt, dass die Fenster nicht nur gekippt sondern ganz geöffnet werden – am besten an gegenüberliegenden Seiten der Wohnung. Auf diese Weise wird die verbrauchte Luft schnell ausgetauscht. Wer tagsüber das Fenster nicht öffnen kann – wie zum Beispiel Allergiker – kann sich die Anschaffung eines Luftreinigers überlegen. Dieser filtert Schadstoffe aus der Raumluft und hält die Luftqualität, bis wieder gelüftet werden kann.

Im Homeoffice immer ausreichend Wasser trinken.
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Ausreichend Wasser trinken

Ein Getränk, das nie am Schreibtisch fehlen sollte, ist Wasser. Nur wer ausreichend hydriert ist, bleibt den ganzen Tag über leistungsfähig. Wer zu wenig trinkt, läuft Gefahr schwindlig oder müde zu werden. Es wird empfohlen, ein Glas Wasser pro Stunde zu konsumieren. Am besten, man stellt sich keinen Krug auf den Tisch, sondern holt jedes Glas frisch von der Leitung. So fördert man beim kurzen Weg zum Wasserhahn mit etwas Bewegung die Durchblutung.

Viele Vitamine

Am Morgen eine große Eierspeise und mittags deftige Käsespätzle machen den Körper träge, da er seine ganze Energie für die Verdauung aufbringen muss. Wer im Kopf frisch bleiben möchte, sollte auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Ballaststoffen achten. Der Bonus: Wenn man von zuhause arbeitet, hat man die Möglichkeit sich selbst schnell eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten, auch wenn es nur Spaghetti mit frischen Tomaten („Pomodoro Crudo“) und einem grünen Salat sind.

Die Arbeit sollte immer wieder mit kleinen Übungen aufgelockert werden.
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Kurze Übungen

Den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen macht steif und müde. Um agil und beweglich zu bleiben sowie Schmerzen vorzubeugen, sollte man mehrmals am Tag kleine Dehnungsübungen wie zum Beispiel Schulterkreisen einplanen. Wie man mit wenigen Übungen im Arbeitsalltag agil und beweglich bleibt, lesen Sie im Artikel „Verspannungen im Homeoffice vorbeugen“. Sport-Sessions wie eine Laufrunde oder ein Work-out im Fitnessraum können einen guten Start in den Tag darstellen oder in der Mittagspause für einen Energiekick sorgen.

Ein Telefonat mit den Kollegen hilft gegen das Gefühl der Isolation.
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Soziale Kontakte pflegen

Gefühle der Isolation und Einsamkeit beim mobilen Arbeiten sind der ideale Nährboden für Lethargie und Arbeitsmüdigkeit. Auch wenn die Treffen und Unterhaltungen mit Arbeitskollegen nicht mehr zufällig passieren, braucht es auch keinen großen Aufwand, um den Kontakt aus dem Homeoffice aufrechtzuerhalten. Wer keine E-Mail schickt sondern anruft, hat gute Chancen auf eine kleine Plauderei zwischendurch.