von: mediamag.at-Redaktion

Unterschiede zwischen OLED, QLED, UHD und HDR

Überblick über die wichtigsten TV-Begriffe

Bei Begriffen wie „OLED“, „QLED“, „UHD“ oder „HDR“ verliert man leicht den Überblick. In einer kurzen Übersicht bringen wir Licht ins Dunkel und erklären, womit Sie ihr Lieblingsprogramm in bester Qualität genießen können.

Unterschiede zwischen OLED, QLED, UHD und HDR.
Foto: sergeyryzhov_iStock

Helle Farben, kräftiges Schwarz

Mit dem Ziel, den Nutzern eine immer bessere Bildqualität zu bieten, arbeiten große TV-Hersteller stetig an der Weiterentwicklung ihrer Bildtechnologien. „QLED“ und „OLED“ haben in jüngster Vergangenheit große Fortschritte verzeichnen können. Eine ausführliche Zusammenfassung der Unterschiede finden Sie außerdem auf der Webseite von MediaMarkt.

OLED

„OLED“-TVs bestehen aus einer Vielzahl organischer LED-Einheiten – daher auch der Name „OLED“ (= organische Leuchtiode). Hierbei werden die einzelnen Pixel direkt angesteuert, statt über eine Hintergrundbeleuchtung zu erstrahlen. Die Bildpunkte leuchten rot, grün oder blau. Durch die Kombination kann jede Farbvariante entstehen. Da es keine Hintergrundbeleuchtung gibt, bleiben die Pixel dunkel, wenn sie nicht verwendet werden. Das ergibt ein besonders kräftiges, sattes Schwarz.

LG zeigte auf der CES neue OLED-TVs.
Bild: LG

QLED

Einige Hersteller, darunter Samsung setzen bei den neuesten TV-Geräten vermehrt auf „QLED“ bzw. auf Micro-LEDs. Während letztere Technologie sehr neu und noch nicht viel darüber bekannt ist, wissen Fans von besonders hellem und reinem Backlight die „QLEDs“ (= Quantum Dot LEDs) zu schätzen. Hierbei erzeugen Flüssigkristalle mit Farbfiltern das Bild. Diese können nicht selbst leuchten, weshalb hinter dem Display eine Lichtquelle bestehend aus LEDs sitzt. Bei „QLED“-TVs „sitzen“ auf einer Folie zwischen der Lichtquelle und den Flüssigkristallen so genannte Quantum Dots. Diese fangen einfallendes Licht auf und sorgen für ein helleres und reineres Hintergrundlicht.

Samsung präsentiert den ersten MicroLED-TV.
Bild: Samsung

Alles für die Pixel

Nachdem 4K in den vergangenen Jahren den Markt dominiert hat, liegt nun 8K stark im Trend. Gemeint ist damit die Auflösung der Displays, die bei 8K bei 7.680 × 4.320 Bildpunkten liegt. Generell gilt, je mehr Pixel auf einem Display vorhanden sind, desto schärfere Bilder mit noch mehr Details können dargestellt werden. Ein 8K-Fernseher besitzt um das Sechzehnfache mehr Pixel als ein Full HD-Gerät und vier Mal mehr als ein 4K UHD-TV.

Lebendige Bilder

Dank „HDR“ (= High Dynamic Range) werden Bilder immer realistischer auf dem TV dargestellt. Möglich macht dies ein hoher Bildkontrast, der durch die Vergrößerung der Helligkeitsspannbreite möglich wird – es können mehr Helligkeitsunterschiede dargestellt werden und Gegenstände werden feiner schattiert. Um „HDR“ zu aktivieren, muss dies nicht nur vom TV, sondern auch vom Datenträger, einem etwaigen Player sowie dem Verbindungskabel unterstützt werden.