von: mediamag.at-Redaktion

Wie funktionieren Luftkühler?

Die Vorteile der kompakten Geräte

Luftkühler versprechen angenehmes Raumklima und kühle Luft in Innenbereichen – doch wie funktioniert die Technik dahinter?

Wie funktionieren Luftkühler?
Bild: iStock / fizkes

Ventilator mit Kühlfunktion

Bei einem Luftkühler (oft auch Aircooler genannt) handelt es sich um einen Ventilator mit einfacher Kühlfunktion, der im Vergleich zur echten Klimaanlage ohne Abluftschlauch arbeitet. Bei einer Klimaanlage durchläuft die angesaugte Luft einen Kühlkreislauf, worin diese mit Hilfe eines chemischen Kühlmittels heruntertemperiert wird. Die warme Abluft muss anschließend nach draußen abgeleitet werden. Bei Luftkühlern ist dies nicht der Fall.

Das Luftkühler-Prinzip

Aircooler verzichten auf diesen stromhungrigen Kühlkreislauf und setzen stattdessen, je nach Modell, auf Kühlakkus, Eiswürfel oder kaltes Wasser. Die Raumluft wird vom Gerät angesaugt und durch ein vereinfachtes Kühlsystem geleitet: Das Wasser im Inneren des Geräts verdampft und nimmt dabei Wärme aus der durchströmenden Luft auf. Diese wird basierend auf dem Wärmetauscher-Prinzip leicht abgekühlt und wieder in den Raum geblasen. Die Kühlwirkung ist dabei nicht mit der einer Klimaanlage zu vergleichen. Die Geräte sind aufgrund der Bauweise (kein Abluftschlauch) jedoch flexibel im Zimmer zu platzieren. Wenn die ausgeblasene Luft über die Haut weht, entsteht ein angenehm kühles Gefühl. Einige Modelle haben zudem zusätzliche Filter eingebaut, die Staub, Viren, Allergene sowie andere unerwünschte Stoffe einfangen. 

Luftkühler sorgen für ein angenehmes Raumgefühl.
Bild: De'Longhi

Luftfilter-Features im Überblick

  • Geringe Betriebskosten
  • Hohe Flexibilität
  • Oft mit zusätzlichen Luftfiltern ausgestattet
  • Deutlich geringere Kühlleistung als Klimaanlagen 
  • Begrenzt für große Räume geeignet