Haushalt

Frühjahrsputz: Tipps für hygienische Sauberkeit

Tiefenreinigung aller Hotspots

Hygiene ist derzeit ein wichtiges Thema. Gerade beim Frühjahrsputz sollte der Fokus auf Viren-Hotspots und die richtigen Putztechniken gelegt werden. Hier ein paar Tipps!

Frühjahrsputz: Praktische Tipps zur hygienischen Reinigung.
Foto: AsiaVision/iStock

Regelmäßiges Händewaschen, das Tragen einer Maske und Abstandhalten gehören zu den Vorsichtsmaßnahmen, die vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Auch Schnupfen oder Grippeviren werden davon gut abgehalten. Beim Frühjahrsputz kann man wirksame Maßnahmen für mehr Hygiene in allen Räumen setzen. Hier ein paar Tipps, wie man die Familie und sich selbst noch wirksamer schützen kann.

Lichtschalter sind Hotspots bei der Virenverbreitung.
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1. Die Hotspots herausfinden

Manche Stellen, wie zum Beispiel der Esstisch oder die Toilette, sind sehr schnell als potenzielle Viren-Hotspots auszumachen. Dort halten sich alle Familienmitglieder mehrmals am Tag auf. Viren und Bakterien können hier ganz leicht an die anderen Bewohner weitergegeben werden. An manche Stellen denkt man jedoch nicht sofort, wie zum Beispiel Türklinken oder Lichtschalter. Diese Bereiche sollte man so oft als möglich mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Lappen abwischen.

Reinigen und desinfizieren beseitigt Viren schnell und sicher.
Foto: Maridav/iStock

2. Reinigen und desinfizieren

An neuralgischen Punkten, die mehrmals täglich von mehreren Menschen berührt werden, sollte man zu einer „Zweifaktor-Reinigung“ übergehen. Tischplatten, die Küchentheke und sämtliche Oberflächen im Badezimmer sollten für hygienische Sauberkeit in zwei Durchgängen geputzt werden. Zuerst mit dem normalen Haushaltsreiniger oder mit verdünntem Essig.

In einem zweiten Durchgang wird mit einem Spray, Bleichmittel oder einem Reiniger desinfiziert, der mindestens 70 % Alkohol enthält. Ethanol oder Isopropylalkohol sind daher wirksame Desinfektionsmittel gegen das Virus. Sie schädigen die Fettschicht, die das Virus umhüllt und machen es unwirksam. Die Tenside in herkömmlichem Geschirrspülmittel haben übrigens denselben Effekt. Das ist außerdem der Grund, warum Händewaschen mit Seife so wirksam gegen Ansteckung hilft.

Tipp: Wer einen Dampfreiniger besitzt, sollte ruhig Gebrauch davon machen. Der heiße Wasserdampf hilft einerseits Schmutz einfach zu entfernen, aber auch Bakterien werden dadurch schnell abgetötet.

Ein Dampfreiniger ist eine gute Waffe im Kampf gegen Keime.
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3. Desinfektionsmittel richtig einsetzen

Nicht nur das richtige Mittel, auch die optimale Anwendung beeinflusst das Ergebnis des Putzdurchgangs. Wer zum Beispiel eine Tischplatte mit einem Desinfektionsmittel behandelt, sollte eine Einwirkzeit von drei bis fünf Minuten vergehen lassen. Erst dann kann mit einem feuchten Lappen nachgearbeitet werden. Denn: Bei zu raschem Nachwischen könnte die Effektivität des Mittels herabgesetzt werden.

Fernbedienungen und Co. sollten regelmäßig gereinigt werden.
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4. Fernbedienung & Co. nicht vergessen

Nicht nur Esstisch oder Badezimmer sind neuralgische Punkte, an denen eine Ansteckung innerhalb der Familie rasch passieren kann. Auch Gegenstände, die von allen Bewohnern regelmäßig angefasst werden, sind wahre Keimschleudern. Fernbedienungen, Gaming-Controller, Tablets oder Tastaturen können schnell zu Überträgern werden. Daher auch hier nach der „Zweifaktor“-Methode vorgehen. Zuerst grobe Verschmutzungen und Fett mit Wasser und Reinigungsmittel entfernen, dann das Desinfektionsmittel einwirken lassen. An schwer zugänglichen Stellen darf ruhig mit einem Wattestäbchen gearbeitet werden.

Putzlappen bei höchstmöglicher Temperatur waschen.
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5. Putzlappen gut reinigen

Nachdem Schwämme, Mikrofasertücher und Bürsten ihre Arbeit getan haben, sollten auch sie gründlich gesäubert werden. Lappen und Putztücher die in der Waschmaschine gereinigt werden können, sollten mit der höchstzulässigen Temperatur gewaschen werden. Generell sollte man darauf achten, dass man Putztücher regelmäßig wechselt. Auch während des Saubermachens dürfen Schwamm und Co. getauscht werden, etwa wenn man den nächsten Raum zu reinigen beginnt.

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