von: mediamag.at-Redaktion

Einkaufhilfe: externe Festplatten

Die wichtigsten Kaufkriterien für tragbare Festplatten

Die Zukunft gehört der Cloud. Doch kommt es hart auf hart, geht noch immer nichts über die gute, alte Festplatte. Ob klassische HDD oder superschnelle SSD – für jedes Einsatzgebiet gibt es den passenden externen Datenträger. Ein Überblick.

Einkaufhilfe externe Festplatten
Foto: andrewsafonov/iStock

Die gute Nachricht: Noch nie war Speicherplatz so günstig zu haben wie heute. Die Zeiten, in denen man für jedes zusätzliche Megabyte tief in die Tasche greifen musste, sind schon lange vorbei. Auch die Auswahl an externen Datenträgern wird immer größer. Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Modells. Denn passt die Festplatte perfekt zur jeweiligen Aufgabe, lässt sich bares Geld sparen.

Die wichtigsten Kaufkriterien für tragbare Festplatten.
Foto: Seagate

HDD oder SSD?

Die wichtigste Entscheidung beim Festplattenkauf: Möchte man eine klassische Festplatte mit einer rotierenden Scheibe, auch Hard Disk Drive (HDD) genannt, oder greift man gleich zu einer auf Flash-Chips speichernden Solid-State-Disk (SSD)? Eine HDD bietet einen besseren Preis pro Gigabyte und eine weitaus größere Kapazität. Im Gegenzug dazu trumpfen SSDs mit einer extrem hohen Zugriffsgeschwindigkeit auf. Darüber hinaus kommen Solid-State-Disks mit weniger Strom aus. Da sie keine beweglichen Bauteile besitzen, sind SSDs unempfindlich gegenüber Stößen und Stürzen. Nachteile sind der relativ hohe Preis sowie die etwas geringere Kapazität.

Die Größe macht’s
Foto: Samsung

Die Größe macht’s

Wer also eine kleine, robuste und vor allem schnelle Festplatte für unterwegs sucht, macht mit einer SSD nichts falsch. Ist man jedoch auf der Suche nach extrem großen Platten, die als Sicherungsdatenträger die meiste Zeit am Schreibtisch oder im Schrank liegen, ist eine klassische 3,5-Zoll-HDD mit externem Netzteil die beste Lösung. Wer eine umfangreiche Film- oder Musiksammlung immer mit dabei haben möchte, sollte zu einem 2,5-Zoll-Gerät greifen. Denn diese sind zwar in der Regel beim Lesen und Schreiben der Daten etwas langsamer als die größeren Modelle, kommen aber mit jenem Strom aus, der über das für die Datenübertragung verwendete USB-Kabel fließt.

Stichwort Datenübertragung

Wer oft viele Daten hin- und her kopiert, aber keine teure SSD kaufen möchte, der sollte zumindest eine schnell drehende HHD (optimal: 7200 Umdrehungen) und USB 3.0-Schnittstelle wählen. Den schnelleren USB 3.0-Standard erkennt man übrigens am blauen Stecker.