von: mediamag.at-Redaktion

Was ist Intervallfasten?

3 Methoden zum zeitweisen Verzicht auf Nahrung

Dem Körper Ruhepausen in der Verdauung zu gönnen, wirkt sich positiv auf Gewicht, Wohlbefinden und Gesundheit aus.

Wer zeitweise auf Nahrung verzichtet, tut seinem Körper etwas Gutes.
Foto: nehopelon/iStock

Fasten für die Gesundheit

Mit dem zeitweisen Verzicht auf Nahrung kann der Alterungsprozess verlangsamt, Diabetes verhindert und nach neuesten Erkenntnissen sogar das Krebsrisiko gesenkt werden. Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert und der Verdauungsapparat entlastet. Während Fasten eine lange Tradition hat, ist das Intervallfasten (auch intermittierendes Fasten genannt) eine relativ neue Methode, sich besser zu fühlen. Natürlich sollte vor dem Beginn jeder Ernährungsumstellung Rücksprache mit dem Hausarzt gehalten werden.

Intervallfasten beugt Krankheiten vor.
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Ziele des Intervallfastens

  • Das beständige Konsumieren von Snacks, Zwischenmahlzeiten, ToGo-Verführungen unterwegs soll unterbrochen werden. Diese überstrapazieren die Insulinproduktion und erhöhen den Fettanteil im Körper unnötig.
  • Im Gegensatz zu radikalen Fastenkuren wird hier der Stoffwechsel animiert, auf Reserven zurückzugreifen, statt Muskelmasse abzubauen.
     

5:2 Intervallfasten

Hinter diesem Namen steht die Ernährungsstrategie, an fünf Tagen drei „normale“ Mahlzeiten (keine übergroßen Portionen) im Abstand von vier bis fünf Stunden zu essen und an zwei Tagen nicht mehr als 500 bis 600 Kalorien zu sich zu nehmen. Das Angenehme an dieser Methode ist, dass sie flexibel und somit alltagstauglich ist. Die Fastentage sollten nicht aneinandergereiht werden und kohlenhydratfrei sein.

Kräutertee ist ein wichtiger Bestandteil des Fastens.
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16:8 Intervallfasten

Bei diesem Fastenrhythmus wird 16 Stunden pro Tag gefastet und innerhalb von 8 Stunden gegessen. Pro Woche kann man 16:8 an drei bis sechs Tagen praktizieren. Während der Fastenstunden sind ausschließlich Wasser, ungesüßter Kräutertee und schwarzer Kaffee erlaubt. Idealerweise legt man den essensfreien Zeitraum in die Nachtstunden. Man kann beispielsweise um 18 Uhr Abendessen und darf dann um 10 Uhr das nächste Mal Nahrung aufnehmen.

Während des Fastens soll viel Wasser getrunken werden.
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10 in 2 Intervallfasten (Bernhard-Ludwig-Diät)

Die Ernährungsform, die der Psychologe und Kabarettist Bernhard Ludwig entwickelt hat, ist leicht erklärt: Abwechselnd isst man einen Tag (1) und einen Tag (0) nicht. Auf den Teller kommt an einem 1er-Tag alles, worauf man Appetit hat. Am 0er-Tag darf nur Wasser, Tee, Kaffee und eventuell Gemüsebrühe konsumiert werden. Erfahrungsberichten zufolge sollen Heißhunger-Attacken ausbleiben und sich der Gusto auf gesundes und vollwertiges Essen automatisch einstellen.

 

Die App BodyFast Intervallfasten gibt Gesundheitstipps.
Screenshot: BodyFast Intervallfasten/Matthias Schmeisser

App „BodyFast Intervallfasten"

Diese App richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Erfahrene, die digitale Unterstützung beim Fasten nutzen wollen. Der  Fastencoach unterstützt beim Nahrungsverzicht mit Wochenplänen, Gewichtstracking und Gesundheitstipps.

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