von: mediamag.at-Redaktion

Was ist Urban Gardening?

Begriffserklärung und Einsteiger-Tipps

„Urban Gardening“ wird vom kuriosen Trend zur Bewegung: An allen möglichen Stellen entstehen Mini-Gärten. Doch was steckt hinter dem Begriff und wie fange ich als „Urban Gardener“ an?

Was ist „Urban Gardening“?
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Was ist Urban Gardening?

Ein kleines Stück Natur im Großstadtdschungel: Diesen Traum erfüllen sich immer mehr Menschen auf kreative Art und Weise. „Urban Gardening“ nennt sich der Trend, der seit einiger Zeit Dächer, Balkone und andere Räume in der Stadt erobert. Vom Mini-Garten für sich allein bis hin zu gemeinschaftlich betreuten Grünflächen in der Stadt: „Urban Gardening“ erobert immer mehr Bereiche. Seinen Ausgang fand das Phänomen in der amerikanischen Super-City New York, wo Menschen „Community Gardens“ betreuten und sich so ein kleines grünes Paradies zwischen grauen Betonriesen aufbauten.

Die bewegte Geschichte der grünen Revolution.
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Die Entwicklung seither

Von diesen bescheidenen Anfängen haben sich immer mehr Projekte und Initiativen inspirieren lassen, um die Stadt mit Pflanzen zu beleben. Zum Teil waren auch wirtschaftliche Interessen der Grund für ein Umdenken: So hat Kuba nach Zusammenbruch des Ostblocks die „Revolución Verde“ (zu Deutsch „Grüne Revolution“) ausgerufen. Gärten und Nahrungsmittel entstanden im urbanen Raum, sodass ein Großteil des in Havanna gegessenen Obstes und Gemüses mittlerweile in der Stadt selbst angebaut wird.

Einstieg ins „Urban Gardening“

Wenn man nun selbst zum städtischen Gärtner werden will, stellt sich die Frage: „Wie fange ich damit an?“ Ein guter Anlaufpunkt – vor allem in größeren Städten – sind bereits bestehende „Urban Gardening“-Gemeinschaften. Ein wichtiger Aspekt des „Urban Gardenings“ ist nämlich die „Community“, die Gemeinschaft. Eventuell lassen sich Nachbarn, Freunde und Familie davon überzeugen, beim Gärtnern in der Stadt einzusteigen. Viele urbane Räume erlauben die Anmietung von Gemüsebau-Flächen, die für Anfänger geeignet sind, da man sich hier gut mit anderen Gärtnern austauschen kann. Wer zum grünen Einzelkämpfer in der Stadt werden will, kann natürlich auch den Balkon oder die Dachterrasse (wenn vorhanden) zum Mini-Garten verwandeln.