von: mediamag.at-Redaktion

Weihnachten: Backtipps und -tools für Anfänger

So vermeidet man Fehler

Für Back-Novizen gibt es einige Stolpersteine auf dem Weg zum perfekten Kuchen und tollen Keksen. Wir haben ein paar hilfreiche Backtipps!

Weihnachten: Backtipps und -tools für Anfänger
Foto: Vadym Petrochenko/iStock

Was wäre Weihnachten ohne duftende Kekse oder flaumigem Kuchen? Wer Vanillekipferl oder Lebkuchen riecht, denkt automatisch an die schönste Zeit im Jahr. Damit das Backwerk auch gelingt, haben wir ein paar praktische Backtipps vorbereitet, die vor allem Anfängern die Arbeit erleichtern sollen.

Tipp 1: Zutaten genau abwiegen

Gerade Novizen sollten den Gewichtsangaben in einem Rezept genau folgen. Wer zu viel Mehl oder Zucker erwischt, merkt schnell, dass sich „das bisschen Übergewicht“ folgenschwer auf das Backwerk auswirken kann. Wer noch nicht sehr viel Backerfahrung besitzt, sollte daher auf Rezepte zurückgreifen, die in Gramm und nicht in Cups (Tassen) angegeben sind. Eine Küchenwaage hilft, die Zutaten exakt abzumessen.

Weihnachten: Backtipps und -tools für Anfänger
Foto: RachelDewis/iStock

2. Küchenhelfer zum Mixen verwenden

Mit der Hand die Zutaten richtig zu schlagen, ist kräfteraubend. Hier helfen Handmixer, die auch einen festen Teig schnell in die gewünschte Konsistenz bringen. Gerade um Zutaten mehrere Minuten lang cremig zu schlagen, haben sich die praktischen Küchengeräte bewährt.

Plus: Dem Rezept immer genau folgen. Wenn Butter und Zucker sechs Minuten lang geschlagen werden sollen, nicht abkürzen. Es hat einen Grund, warum die Zutaten richtig cremig werden müssen – Luft. Nur mit der ausreichenden Menge Luftbläschen werden manche Kuchen flaumig und gehen gut auf.

Handmixer bringen den Teig schnell in die gewünschte Konsistenz.
Foto: golero/iStock

3. Keine Zutaten austauschen

Wer spontan einen Blechkuchen oder Kekse backen möchte, kann das duftende Endergebnis schon vor der Zubereitung förmlich riechen. Da ist es natürlich unangenehm, wenn eine Zutat fehlt, wie zum Beispiel Butter oder Puderzucker. Es liegt nahe, die betreffenden Lebensmittel einfach zu ersetzen – also Öl statt Butter oder Kristall- statt Puderzucker zu verwenden. Davon ist entschieden abzuraten: Es gibt zwar Keks- oder Kuchenrezepte mit Öl, doch müssen hier die Dosierung und die anderen Zutaten genau abgestimmt werden. Zudem hat Butter einen starken Eigengeschmack, der sich nicht einfach ersetzen lässt. Wird Kristallzucker statt Puderzucker über den Kuchen gestreut, knirschen beim Essen die Zähne.

Verschiedene Zuckersorten: Beim Backen sollte man sie nicht tauschen.
Foto: Diana Taliun/iStock

4. Zutaten auf Raumtemperatur bringen

Backprofis wissen, dass die richtige Temperatur der Ingredienzien ein wichtiger Faktor für das Gelingen eines Kuchens oder von Keksen ist. Butter, Eier und andere gekühlte Zutaten müssen auf Raumtemperatur gebracht werden, damit sie sich gut verarbeiten lassen. Zu kalte Butter lässt sich nicht gut in die anderen Zutaten einarbeiten. Eier, die direkt aus dem Kühlschrank kommen, flocken aus, wenn sie gemixt werden – und der Kuchen geht nicht ordentlich auf. Wer nicht 20 Minuten warten möchte, kann die aufgeschlagenen Eier für ein paar Minuten in ein warmes Wasserbad stellen. Die Butter kann in 20 Sekunden in der Mikrowelle auf Temperatur gebracht werden.

Butter lässt sich in der Mikrowelle auf Raumtemperatur bringen.
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5. Frische Zutaten verwenden

Nicht immer sind Lebensmittel automatisch schlecht, wenn sie das auf ihre Packung gedruckte Datum überschritten haben. Daher sollte man kurz prüfen, ob Eier, Butter und Co. noch gut sind, bevor man sie verrührt. Gerade bei Backpulver lohnt sich ein Check, denn sonst geht das Backwerk nicht nach Wunsch auf. Um zu prüfen, ob noch genug „Energie“ im Pulver steckt, wird ein Teelöffel davon in vier Teelöffel heißes Wasser gerührt. Entstehen sofort Bläschen, ist das Backpulver noch einsatzbereit.

Das Backrohr nicht zu früh öffnen.
Foto: GMVozd/iStock

6. Das Ofen-Management

Beim Backrohr gilt es zwei Dinge zu beherzigen: Den Ofen rechtzeitig vorheizen und während des Backens nicht zu früh öffnen. Wer zu spät bemerkt, dass das Rohr noch nicht auf Temperatur ist, muss den Teig samt Form während des Vorheizens stehen lassen. Das führt später während des Backens zu kleinen Löchern an der Oberfläche oder der Kuchen geht nicht ordnungsgemäß auf. Während der Kuchen gebacken wird, sollte man die Ofentür geschlossen lassen. Es sollten mindestens drei Viertel der Backzeit vergangen sein, bevor man einen Blick ins Innere wagt. Wer die Tür früher öffnet, riskiert, dass der Kuchen eine unschöne Delle an der Oberfläche bekommt.