von: mediamag.at-Redaktion

Essen Sie sich glücklich

Das kann Good Mood Food

Gut gelaunt durch den Tag? Mit der richtigen Ernährung kein Problem, denn „Gut-Drauf-Sein“ kann man sich „er-essen“. Wir haben Tipps und vier „Happymacher“ für gesunden Kochspaß.

Essen für gute Laune
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Eine Prise Sonnenschein

Natürlich werden Sie sich die Welt nicht „schön essen“ können. Aber Sie schaffen eine gute Basis für ein sonniges Gemüt, wenn Sie dafür sorgen, dass Ihr Gehirn mit „Glücklich-mach-Stoffen“ versorgt wird. Verantwortlich für unsere Zufriedenheit ist unter anderem das Niveau an Serotonin im Körper.

Das „Happy-Hormon“, das u. a. durch sportliche Tätigkeit ausgeschüttet wird, entsteht beispielsweise auch beim Verzehr von Schokolade. Bloß ist es auf Dauer nicht besonders gesund, wenn wir immer wieder zu diesem fett- und zuckerhaltigen Seelentröster greifen. 

Glückliches Pärchen
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„Happy Foods“

Natürliche Lebensfreude kommt vor allem durch eine ausgewogene Ernährung, bei der wir gewisse Nährstoffe aufnehmen, die wiederum für ein chemisches Gleichgewicht im Gehirn sorgen. Hier wird daraus Serotonin gebildet – und das hält uns bei guter Laune.

Das sind vier wichtige „Happymacher“:

1. Tryptophan

Lebensmittel wie Datteln, Feigen, Cashewkerne und Bitterschokolade sind ideale „Happy Foods“. Sie enthalten nämlich Tryptophan, einen Stoff, den das menschliche Gehirn zur Bildung von Serotonin benötigt.

Lebensmittel
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2. Omega-3-Fettsäuren

Zu den Nährstoffen, die glücklich machen können, zählen v. a. Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in Fisch, Fleisch, Rapsöl und Walnüssen enthalten sind. Diese helfen, Tryptophan ins Gehirn zu schleusen – womit der Körper wiederum Serotonin bilden kann.

3. B-Vitamine

Die Vitamine B1, B2, B3, B6 und B12 sind wichtig, um die Nerven zu stärken und unterstützen so dabei, ausgeglichen zu bleiben. Sie sind in Vollkornprodukten, Sesam, Eigelb, Spinat und Brokkoli, roter Bete und Bierhefe enthalten.

4. Mineralien

Zink ist für ein gutes Gedächtnis und Konzentration verantwortlich. Milch, Fleisch und Schalentiere sind gute Quellen dafür. Ebenso wichtig: Kalzium und Selen, denn diese beiden Mineralien tun den Nervenzellen gut – und damit indirekt auch uns. Gemüse und Nüsse sind „Lieferanten“ für diese beiden Stoffe.