von: mediamag.at-Redaktion

Geschirrspüler perfekt einräumen

5 Tipps für sauberes Geschirr

Geschirrspülmaschinen sparen Zeit und jede Menge Mühe. So einfach das regelmäßige Ein- und Ausräumen auch erscheinen mag, macht dabei dennoch fast jeder Fehler. Mit den folgenden 5 Tipps werden Geschirr, Besteck & Co. optimal sauber.

Geschirrspüler perfekt einräumen: 5 Tipps für sauberes Geschirr.
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1. Besteck richtig einordnen

Bei Geräten, in die das Besteck stehend eingeräumt wird, sollten Messer, Gabel und Löffel mit dem Griff nach unten in die Spülmaschine gegeben werden. Eine Ausnahme bilden besonders scharfe Gegenstände, die eine Verletzungsgefahr darstellen, sowie längere Teile wie Brotmesser, Nudelzangen oder Schöpfkellen. Diese sollte man besser auf die ausklappbaren Ablagen im oberen Geschirrkorb legen. Bietet eine Spülmaschine eine eigene Lade für Besteck, kann man fast nichts falsch machen. Am besten Messer, Gabel und Löffel parallel, aber ansonsten ungeordnet einräumen. Somit werden die einzelnen Teile bestmöglich umspült. 

Mit diesen Tipps liefert der Geschirrspüler optimale Ergebnisse.
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2. Das richtige Stockwerk verwenden

Aus wirtschaftlichen Gründen und aus Sicht der Umwelt ist es sinnvoll, den vorhandenen Platz möglichst effizient zu nutzen und die Maschine nicht halb leer einzuschalten. So gesehen macht es durchaus Sinn, vorhandene Lücken systematisch mit Gläsern oder anderen, kleineren Gegenständen aufzufüllen. Grundsätzlich gilt jedoch: In den oberen Geschirrkorb gehört alles, was tendenziell weniger Hitze verträgt, also Gläser, Tassen, kleinere Teller und Schüsseln. Der untere Korb ist für robustere und besonders stark verschmutzte Gegenstände vorgesehen, wie etwa große Teller, Pfannen, Schüsseln und Töpfe. 

3. Clever Vorspülen

Es stimmt, dass moderne Spülmaschinen über smarte Sensoren verfügen, die den Verschmutzungsgrad des Inhalts eigenständig erkennen und das dafür passende Spülprogramm auswählen. Dennoch macht es Sinn, besonders stark verschmutzte Teller oder Töpfe vorweg zu spülen. Dadurch wird vermieden, dass die Maschine anhand weniger, arg verschmutzter Gegenstände immer das intensivste und damit teuerste Programm auswählt, obwohl es für einen Großteil des eingeräumten Geschirrs nicht nötig wäre. 

Vor allem in Regionen mit besonders kalkhaltigem (hartem) Wasser kann es passieren, dass die Maschine ohne Salz deutlich früher kaputt geht.
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4. Rechtzeitig Salz nachfüllen

Auch wenn viele Spülmittel-Hersteller behaupten, das bei der Verwendung ihres Produkts das Spülmaschinen-Salz überflüssig sei, sollte man auf das regelmäßige Nachfüllen dennoch keinesfalls verzichten. Das Salz unterstützt die Maschine dabei, den Kalk im Wasser abzubauen. Vor allem in Regionen mit besonders kalkhaltigem (hartem) Wasser kann es passieren, dass die Maschine ohne Salz deutlich früher kaputt geht. 

5. Alles senkrecht einräumen

Für bestmögliche Reinigung und trockenes Geschirr am Ende des Spülprogramms sollten Teller stets senkrecht eingeräumt werden. Tiefe Teller oder beispielsweise Auflaufformen können hingegen schräg in der Maschine platziert werden. Töpfe, Schüsseln, Gläser und Becher stets mit der Öffnung nach unten einsortieren, damit das Wasser abtropfen kann.