von: mediamag.at-Redaktion

So testen Sie Ihre Kaffeeverträglichkeit

Wie das Heißgetränk am besten schmeckt

Kaum ein Österreicher will auf seinen täglichen Kaffee verzichten. Wie man mit Säure, Gerbstoffen und Koffein am besten zurechtkommt, kann man selbst herausfinden.

Dunkle Kaffeeröstungen sind bekömmlicher.
Foto: Thomas_EyeDesign/iStock

Mitunter führt übermäßiger Kaffeegenuss zu Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Blutdruckschwankungen. Das muss nicht sein. Brüht man Kaffee mit niedrigen Temperaturen auf oder trinkt entkoffeinierte Varianten, kann man dem vorbeugen. Auch dunkle Röstungen sind bekömmlicher, weil sie weniger Chlorogensäure und mehr N-Methylpyridinium enthalten.

Wem das zu wissenschaftlich klingt, kann sich auch auf das Ausprobieren verschiedener Tageszeiten konzentrieren. Viele Kaffeetrinker vertragen Kaffee am Morgen besser.

Milch kann die Kaffeeverträglichkeit verbessern.
Foto: ediebloom/iStock

Selbsttest auf Kaffeeverträglichkeit in 3 Schritten

  1. Kaffeeprotokoll schreiben: Notiert wird die Menge an Kaffeepulver und Wasser, die für die Zubereitung verwendet wird und wann der Kaffee getrunken wurde.
  2. Wassermenge variieren und Auswirkungen beobachten. Z. B. Gewohnte Kaffeeportion mit doppelter Wassermenge trinken. Nach und nach Wasseranteil verringern.
  3. Testen, ob Filterkaffee, Espresso, Espresso lungo, Melange oder Caffè Latte verträglicher sind. Auch das Spiel mit der Milchmenge ist interessant.
Filterkaffee, Espresso, Espresso lungo, Melange oder Caffè Latte: Individuelle Kaffeevariation finden.
Foto: venuestock/iStock

5 Richtlinien zum Kaffeegenuss

  1. Arabica-Kaffee ist koffeinärmer als Robusta-Kaffee.
  2. Milch kann die Verträglichkeit verbessern.
  3. Beim Espresso lungo wird das enthaltene Koffein durch die doppelte Wassermenge verdünnt.
  4. Kaffee mit Soja-, Hafer- oder Mandel-Drink ist bei Kuhmilch-Intoleranzen bekömmlicher.
  5. Nicht mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinken und diese bewusst genießen.