von: mediamag.at-Redaktion

3 Tipps gegen trockene Raumluft

Praktische Hinweise für die Heizsaison

Wenn es draußen kalt wird, läuft die Heizung drinnen auf Hochtouren. Die trockene Raumluft drückt nicht nur aufs Wohlbefinden, sondern behindert durch Austrocknen der Schleimhäute direkt unser Immunsystem.

So kommen Sie gesund durch den Winter.
Foto: Dyson

1. Das richtige Level

Gut befeuchtete Raumluft macht die eigenen vier Wände also nicht nur wohnlicher und gemütlicher, sondern hilft auch bei der Abwehr von Erkältungen, grippalen Infekten und Konsorten. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt ungefähr zwischen 40 und 70%, wobei je nach Raum andere „Grenzwerte“ gelten. So sollten Wohn- und Arbeitsräume oder das Schlafzimmer in Sachen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60% liegen, während Badezimmer (50-70%) oder Keller (50-65%) etwas feuchter sein dürfen . Im Gegensatz zur Temperatur hat man meist weniger „Gespür“ für die Luftfeuchtigkeit, weshalb es durchaus ratsam ist, einen Sensor dafür zu installieren, zumindest in den Räumen, in denen man viel Zeit verbringt (wie Wohn- oder Schlafzimmer). So haben Sie in den wichtigsten Zimmern den Überblick über das Luftfeuchtigkeits-Level.

Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor, was das Wohlbefinden betrifft.
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2. Für mehr Feuchtigkeit sorgen

Gerade im Winter tauchen Probleme mit der Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden auf. Durch vermehrtes Heizen aufgrund der niedrigeren Außentemperaturen sinkt die Luftfeuchtigkeit in Wohnungen und Häusern. Wer sich dem lange aussetzt, trocknet die Schleimheute aus und hebelt damit einen Teil des Immunsystems aus. Luftbefeuchter helfen Ihnen dabei, auch bei häufigem und starkem Heizen die Luftfeuchtigkeit im Eigenheim auf angenehmen und vor allem gesunden Levels zu halten.

Luftbefeuchter sorgen für bessere Raumluft.
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3. Richtig Lüften

Auch im Winter ist regelmäßiges Lüften wichtig. Nicht nur, um für frische Luft im Raum zu sorgen, sondern auch um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Allerdings ist es ratsam, in der kalten Jahreszeit eher stoßzulüften und die Fenster nicht allzu lange offenlassen. Wenn möglich sollte man dreimal am Tag für fünf- oder zehn Minuten intensiv Stoßlüften, um Frischluft hereinzulassen, aber zu starkes Abkühlen zu verhindern.