von: mediamag.at-Redaktion

Systemkameras: Die wichtigsten Kauftipps

Auf diese Details sollte man achten

Systemkameras sind für viele Hobbyfotografen der perfekte Kompromiss zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras. Die wichtigsten Tipps für den Kauf.

Systemkameras: die wichtigsten Kauftipps.
Foto: Canon

Egal, ob Städtereise, Roadtrip oder eine kleine Erkundungstour durch die Natur – Systemkameras sind kompakte, leistungsfähige und vor allem leichte fotografische Begleiter. Auf die folgenden Aspekte sollte man bei der Wahl einer Systemkamera achten.

Die besten Kauftipps für spiegellose Systemkameras.
Foto: Sony

Basics: Spiegellos!

Anders als Spiegelreflexkameras sind Systemkameras spiegellose Kameras. Ein Vorteil dieser Spiegellosigkeit ist das bedeutend geringere Gewicht der Kamera. Statt einem optischen Sucher gibt es ein hochauflösendes, kleines Display beziehungsweise einen Bildschirm auf der Kamerarückseite, der das Motiv zeigt. Der Fotograf sieht auf diesem Display genau das Bild, das aufgenommen werden wird (Spiegelreflexkameras zeigen im Sucher nicht exakt den Bildausschnitt an, der vom Sensor aufgenommen werden wird).

Mit dem Kauf einer Systemkamera legt man fest, welches Zubehör kompatibel ist.
Foto: Canon

Die Wahl des Herstellers

Fast alle Hersteller verwenden eigene Systeme, um die Kameragehäuse mit den Objektiven und dem Zubehör zu verbinden. Mit dem Kauf einer Systemkamera eines bestimmten Herstellers legt man daher fest, welches Zubehör kompatibel ist. Die Hersteller erweitern kontinuierlich ihr Sortiment, ein Blick auf aktuelle Systemkameras und das jeweilige Zubehör vor dem Kauf lohnt allemal. Will man mit einem Zoom-Objektiv fotografieren oder soll ein spezielles Weitwinkel- oder Teleobjektiv auf den Foto-Touren mit dabei sein? Will man extremere Blickwinkel ausprobieren und dazu ein Fisheye-Objektiv nutzen?

Sensor-Vielfalt

Der Sensor nimmt das Bild auf. Je kleiner ein Sensor, desto handlicher die Kamera. Welche Sensor-Größe soll es sein? Vollformat oder APS-C? Vollformat-Sensoren bieten einen höheren Dynamikumfang, etwas weniger Bildrauschen und kommen mit schlechteren Lichtverhältnissen noch besser zurecht. APS-C-Sensoren sind etwas kleiner, stehen aber mittlerweile den großen Sensoren wenig nach. Es gibt hier nur minimale Unterschiede in puncto Rauschen und Bildschärfe.

Bei der schnellen Kontrolle und der ersten Auswahl vor Ort leisten die meist bereits hochauflösenden und farbigen Display gute Dienste.
Foto: Canon

Display-Winkel

Bei den Displays feilen die Hersteller an ganz unterschiedlichen Aspekten. Je nachdem, ob man eher als Naturfotograf fotografieren oder als YouTube-Star Furore machen möchte, wird man unterschiedliche Display-Features schätzen. So gibt es interaktive Touchscreens, ausklappbare Monitore oder Displays, die um 180 Grad schwenkbar sind, also Modelle, die Überkopfaufnahmen, Selfies oder Fotos in Bodennähe optimal unterstützen. Auch hier lohnt ein Blick auf aktuelle Systemkamera-Modelle.

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