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Systemkameras: Die wichtigsten Kauftipps

Auf diese Details sollte man achten

Systemkameras sind für viele Hobbyfotografen der perfekte Kompromiss zwischen Kompakt-und Spiegelreflexkameras. Wir verraten die wichtigsten Tipps für den Kauf eines neuen Modells.

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Systemkameras: Die wichtigsten Kauftipps
Foto: Sony

Leitfaden zum Systemkamera-Kauf

Egal, ob Städtereise, Roadtrip oder eine kleine Erkundungstour durch die Natur – Systemkameras sind kompakte, leistungsfähige und vor allem leichte fotografische Begleiter. Gerade für Foto-Novizen stellen sie eine gute Möglichkeit dar, die Fotografie für sich zu entdecken. Auf die folgenden Aspekte sollte man bei der Wahl einer Systemkamera achten.

Die besten Kauftipps für spiegellose Systemkameras.
Foto: Sony

Basics: Spiegellos!

Anders als Spiegelreflexkameras besitzen Systemkameras keinen Spiegel im Inneren. Ein Vorteil dieses spiegellosen Aufbaus ist das bedeutend geringere Gewicht der Kamera. Statt eines optischen Suchers gibt es ein hochauflösendes, kleines Display beziehungsweise einen Bildschirm auf der Kamerarückseite, der das Motiv zeigt. Der Fotograf sieht auf diesem Screen genau das Bild, das aufgenommen wird (Spiegelreflexkameras zeigen im Sucher nicht exakt den Bildausschnitt an, der vom Sensor erfasst wird). Wer auf einen Sucher Wert legt, sollte vorab prüfen, ob das gewünschte Modell diesen auch verbaut hat. Nicht alle Systemkameras sind heute mit einem Sucher ausgestattet. Hier übernimmt das Display dessen Aufgaben.

Mit dem Kauf einer Systemkamera legt man fest, welches Zubehör kompatibel ist.
Foto: Canon

Die Wahl des Herstellers

Fast alle Hersteller verwenden eigene Systeme, daher sind Objektive und Zubehör an die Kameragehäuse gebunden. Mit dem Kauf einer Systemkamera einer bestimmten Marke legt man daher in den meisten Fällen fest, welches Zubehör kompatibel ist. Die Hersteller erweitern kontinuierlich ihr Sortiment, ein Blick auf aktuelle Systemkameras und das jeweilige Zubehör vor dem Kauf lohnt allemal. Will man mit einem Zoom-Objektiv fotografieren oder soll ein spezielles Weitwinkel- oder Teleobjektiv auf den Foto-Touren mit dabei sein? Will man extremere Blickwinkel ausprobieren und dazu ein Fisheye-Objektiv nutzen?

Canon EOS M50 Mark II
Foto: Canon

Sensor-Vielfalt

In einer digitalen Kamera wird kein Film eingelegt. An dessen Stelle tritt ein eingebauter Sensor, der das Bild aufnimmt. Hier gilt die Regel: Je kleiner dieser ausfällt, desto handlicher die Kamera. Bei der Sensorgröße gibt es viele Abstufungen, darunter Vollformat sowie APS-C. Vollformat-Sensoren richten sich an fortgeschrittene Fotografen sowie Profis, bieten einen höheren Dynamikumfang, weniger Bildrauschen und kommen mit schlechteren Lichtverhältnissen besser zurecht. APS-C-Sensoren sind etwas kleiner, stehen aber mittlerweile den großen Varianten in fast nichts nach. Es gibt hier nur minimale Unterschiede in puncto Rauschen und Bildschärfe.

Bei der schnellen Kontrolle und der ersten Auswahl vor Ort leisten die meist bereits hochauflösenden und farbigen Display gute Dienste.
Foto: Panasonic

Display-Winkel

Bei den Displays feilen die Hersteller an ganz unterschiedlichen Aspekten. Je nachdem, ob man sich eher als Naturfotograf die Zeit vertreiben oder als YouTube-Star Furore machen will, wird man unterschiedliche Display-Features schätzen. So gibt es interaktive Touchscreens, ausklappbare Monitore oder Displays, die um 180 Grad schwenkbar sind, also Modelle, die Überkopfaufnahmen, Selfies oder Fotos in Bodennähe optimal unterstützen.

Fazit

Bevor man eine neue Systemkamera kauft, sollte man sich gründlich überlegen, wofür man sie eigentlich einsetzen möchte. Die Größe des Sensors entscheidet nicht nur über die Bildqualität, sondern auch über die Handlichkeit der Kamera. Außerdem gilt es zu bedenken, dass man sich mit der Entscheidung für einen bestimmten Hersteller meist auch an eine bestimmte Auswahl an Zubehör bindet.

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