Haushalt

So kann man beim Kochen und Backen Energie sparen

10 Tricks für einen nachhaltigen Haushalt

Kleingeräte wie ein Wasserkocher oder Schnellkochtopf können im Haushalt helfen, wertvolle Zeit und Energie zu sparen. Wir verraten Tricks für nachhaltiges Kochen.

  Lesedauer: 3 Minuten

So kann man beim Kochen und Backen Energie sparen
Foto: nerudol/iStock

Nachhaltiger Haushalt

Die gute Nachricht: Wer im Alltag bei der Zubereitung der Mahlzeiten Energie sparen möchte, braucht keine großen Umstellungen vorzunehmen. Die meisten Ratschläge lassen sich ohne große Neuanschaffungen oder Zusatzkosten umsetzen. Sie beeinflussen nur, wie wir gedanklich an unsere Koch- und Back-Projekte herangehen – zum Beispiel die Restwärme im Rohr zu nutzen oder einen Schnellkochtopf einzusetzen. Hier sind unsere Alltags-Tipps für eine nachhaltige Küche.

Brot im Backrohr
Foto: GMVozd/iStock

1. Backrohr nicht vorheizen

Moderne Öfen können so rasch auf Wunschtemperatur gebracht werden, dass Vorheizen des Backrohrs nicht mehr nötig ist. Alleine durch diese Maßnahme kann ein Fünftel der Energie gespart werden.

2. Backrohr früher ausschalten

Das Backrohr kann getrost fünf bis zehn Minuten vor Ende der Backzeit ausgeschaltet werden. Die Restwärme im Rohr reicht völlig aus, um die Speisen fertig zu garen. Diese Wärme lässt sich prima nutzen, um Beilagen etc. warmzuhalten. Auch das Kochfeld am Herd kann ruhig einige Minuten früher abgeschaltet werden. Gerade traditionelle Kochplatten, aber auch Ceranfelder geben nach dem Abschalten noch Wärme ab.

3. Kleingeräte nutzen

Wasser auf Siedetemperatur bringen, Eier kochen, Tortillas aufbacken und andere Zubereitungsschritte muss man nicht mit den „Big Playern“ wie dem Herd oder dem Backofen erledigen. Der Nachteil dieser Großgeräte ist, dass sie viel Energie verbrauchen. Wenn man das Wasser im Wasserkocher erhitzt, die Eier in einem Eierkocher zubereitet und die Tortillas in der Pfanne statt im Ofen erwärmt, kann man viel wertvolle Energie sparen.

4. Schnellkochtopf benutzen

In der modernen Küche ist der Schnellkochtopf leider etwas außer Mode geraten. Dabei kann er viele Speisen rasch, schonend und schmackhaft garen. Bis zur Hälfte der Energie kann durch die Verwendung eines „Dampfkochtopfs“ gespart werden. Gerade wenn nur kleine Mengen zubereitet werden – wie etwa zwei Portionen Gulasch – dann ist er das Gerät der Wahl.

Schnellkochtopf
Foto: BackyardProduction/iStock

5. Passenden Topf wählen

Wer nur eine kleine Portion Essen wärmen möchte, sollte einen kleinen Topf wählen. Nur für wirklich große Portionen sollte ein großer Topf aufgestellt werden.

6. Topfdeckel benutzen

Wer einen Deckel auf die Speisen aufsetzt, kann Garzeit und damit Energie sparen. Weil die heiße Luft im Topf bleibt, gelingt das Aufwärmen von beispielsweise Suppen bis zu drei- oder viermal schneller.

Topf ist zu klein für die Herdplatte,
Foto: deepblue4you/iStock

7. Die passende Herdplatte wählen

Ist der Topf zu klein für die Platte, wird unnötig Energie verschwendet. Ist er zu groß, braucht das Essen sehr lange Zeit, bis es warm wird.

8. Gemüse in den Dampfgar-Einsatz

Wasserdampf ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um Speisen zu garen. Wer nicht in einen Dampfgarer investieren möchte, kann sich passende Einsätze für den Kochtopf besorgen.

Brokkoli im Dämpfeinsatz
Foto: lucentius/iStock

9. Mehrere Ebenen im Backrohr nutzen

Hat das Backrohr eine Umluft-Funktion, kann man mehrere Bleche gleichzeitig einschieben und damit die Backzeit erheblich verkürzen. Die Luft wird über alle Ebenen verteilt und lässt die Speisen gleichmäßig backen.

10. Die Ofentür bleibt zu

Wer die Tür zum Backrohr mehrfach öffnet, lässt dabei wertvolle heiße Luft in die Küche entweichen. Will man nur schnell kontrollieren, ob der Kuchen schön aufgeht oder die Kartoffel-Wedges noch nicht zu braun sind, reicht ein Blick durch das Sichtfenster.

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