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Heimkino: Tipps zum Beamer-Kauf

So finden Sie das passende Gerät

Auf der Suche nach einem neuen Beamer fürs Heimkino können diese Tipps besonders hilfreich sein.

  Lesedauer: 3 Minuten

Bild: Tipps zum Beamer-Kauf
Bild: iStock / FluxFactory

Auflösung und Kontrast

Wie bei TV-Geräten, gilt auch bei der Auflösung eines Beamers: Je mehr Bildpunkte, desto schärfer erscheint das Bild. Für ein optimales Heimkino-Erlebnis sollten es mindestens 1.920 x 1.080 Pixel, also eine FullHD-Auflösung sein. Dank hochauflösender Streaming-Inhalte liegen jedoch auch 2K-Geräte aktuell stark im Trend. Damit Bildinhalte mit scharfem Kontrast und farbintensiv dargestellt werden können, sollten Sie zudem auf ein Kontrastverhältnis von mindestens 10.000:1 achten.

Leuchtstärke

Die notwendige Leuchtstärke des Projektors ist naturgemäß abhängig vom Umgebungslicht im jeweiligen Raum. Angegeben wird die Lichtstärke eines Beamers in ANSI-Lumen. Diese Einheit beschreibt, wie viel Licht auf eine bestimmte Fläche projiziert werden kann. Besteht die Möglichkeit, den Raum ausreichend abzudunkeln, sind etwa 600 ANSI-Lumen ausreichend. Möchten Sie auch in tagheller Umgebung in hoher Qualität Inhalte genießen, sind 2.000 ANSI-Lumen empfehlenswert.

Die passende Leuchtstärke.
Bild: iStock / maxattenborough

Anschlüsse

Für bestmögliche Kompatibilität mit anderen Geräten sollte ein Beamer über eine ausreichende Anzahl an Anschlüssen verfügen. Für die Darstellung von Blu-rays und anderer mittels des Kopierschutzes HDCP geschützter Inhalte ist ein HDCP-fähiger Anschluss wie ein HDMI- oder DVI-I- bzw. DVI-D-Port unerlässlich. Alternativ können Sie den Beamer auch mit entsprechenden Adaptern nachrüsten.

Welche Anschlüsse braucht ein Beamer?
Bild: iStock / welcomia

Bildtechnologie

Heimkino-Beamer verwenden unterschiedliche Technologien, um das Bild auf die Leinwand zu zaubern. Das sogenannte DLP-Verfahren (= Digital Light Processing) basiert auf DMD-Chips, welche die Primärfarben Rot, Grün und Blau erzeugen. Diese Technik bietet einen hohen Kontrast und Vorteile bei der Darstellung feiner Objekte. Beim LCD-Verfahren (= Liquid Crystal Display) entstehen die Primärfarben durch drei LCD-Panels. Das ergibt besonders kräftige und natürliche Farben und hochqualitative Farbverläufe.

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